Es geht in die entscheidende Phase und für die Clubs der 2. Bundesliga geht es um den Feinschliff. bundesliga.de hat Infos zu den Testspielen.

SV Sandhausen - 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0)

Der letzte Test für den FCK führte die Profis ins Rhein-Neckar Dreieck - der SV Sandhausen wartete am Dienstagabend auf die "Roten Teufel". Den ersten Treffer der Partie erzielten die Sandhausener nach einer eher ruhigen Anfangsphase wie aus heiterem Himmel: nach einer Flanke von links köpfte Christian Haas den Ball bogenlampenartig auf das Tor von Tobias Sippel - die Kugel senkte sich unhaltbar für die Lauterer Nummer eins ins Netz - das 0:1 aus Lauterer Sicht (14.).

Zwei-Meter-Mann trifft

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gab es für den FCK gleich die "kalte Dusche": Öztürk baute mit einem Schuss aus zehn Metern die Führung weiter aus - das 2:0 für den SV Sandhausen (50.). Mit einem direkten, hervorragend getretenen Freistoß erhöhten die Badener sogar noch auf 3:0 - Roberto Pinto traf unhaltbar für Tobias Sippel genau ins Tordreieck (55.).

20 Minuten vor Schluss kam der zwei Meter große Julien Jemmely ins Spiel - und traf mit seinem ersten Ballkontakt per Kopf zum 3:1! (70.). Danach wachte der FCK auf und erarbeitete sich mehr und mehr Torchancen. Nach einem schönen Steilpass scheiterte der zuvor eingewechselte Vllaznim Dautaj am Sandhausener Keeper Gurski (75.). Sebastian Reinert versuchte es wenig später selbst, schoss aber rechts am Tor vorbei (80.). Der Saarländer "kurbelte" das FCK-Spiel nun an.

Aufstellung FCK: Sippel - Rebholz, Schönheim, Colak, Kaldirim - Klinger (Dautaj 73.), Demai , Broniszewski, Reinert - Henel (Jemmely 69.), Werner (Reuter 46.)

Tore: 1:0 Haas (14.), 2:0 Öztürk (50.), 3:0 Pinto (55.), 3:1 Jemmely (70.)


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Alemannia Aachen - FC Viktoria 08 7:0 (3:0)

Im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung hat die Alemannia am Dienstag beim Landesligisten F.C. Viktoria 08 Düren-Arnoldsweiler einen 7:0 (3:0)-Erfolg eingefahren. Vor 1.500 Zuschauern trafen Markus Daun (9.), Faton Popova (11.), Andreas Lasnik (18.), Lewis Holtby (69.), Benjamin Auer (73. und 87.) und Matthias Lehmann (88.) für die Schwarz-Gelben.

"Ich bin froh, dass wir hier ein faires Spiel gesehen haben. Der Gegner hat sich gut gewehrt, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Unsere Chancenverwertung hätte allerdings besser sein können", bilanzierte Coach Jürgen Seeberger die Partie.

Alemannia: Straub – Müller (78. Polenz), Schattner, Vukovic, Sabacinski - Lagerblom, Fiel – Popova (60. Brinkmann), Holtby (72. Milchraum) – Lasnik (78. Lehmann), Daun (60. Auer)


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SG Oberbiel - FSV Frankfurt 0:20 (0:10)

Zum Abschluss der Vorbereitungsspiele hat der FSV Frankfurt seinen höchsten Sieg der Testspielphase eingefahren. 20:0 (10:0) für den FSV hieß zum Schlusspfiff beim Kreisoberligisten SG Oberbiel.

Neuzugang trifft sechs Mal

Drei Tage vor Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen den VfL Osnabrück teilten die Jungs von Tomas Oral die Torerfolge gleichmäßig auf zehn pro Halbzeit auf. Die SG Oberbiel konnte dem Zweitligist zu keiner Phase des Spiels Paroli bieten und ließ die Profis Selbstbewußtsein tanken. Erfolgreichster Torschütze war Neuzugang Henrich Bencik mit sechs Treffern inklusive einem Hattrick, Matias Esteban Cenci erzielte vier, Amir Shapourzadeh drei Tore.

FSV Frankfurt, 1. Halbzeit: Petkovic - Gallego, Tubic, Theodosiadis, Hagner - Shapourzadeh, Eggert, Sobotzik, Theodoridis - Ze Eduardo, Bencik

FSV Frankfurt, 2. Halbzeit: Klandt - Weißenfeldt, Spilacek, Tubic, Hillebrand - Mikolajczak, Barletta, Mehic, Kreuz - Cenci, Shapourzadeh.

Tore: 0:1 Eggert (2.), 0:2 Theodoridis (6.), 0:3 Bencik (11.), 0:4 Bencik (14.), 0:5 Bencik (27.), 0:6 Shapourzadeh (35., Foulelfmeter), 0:7 Bencik (38.), 0:8 Ze Eduardo (39.), 0:9 Bencik (40.), 0:10 Bencik (42.), 0:11 Shapourzadeh (53.), 0:12 Cenci (54.), 0:13 Eigentor (56.), 0:14 Shapourzadeh (58.), 0:15 Cenci (69., Foulelfmeter), 0:16 Cenci (75.), 0:17 Kreuz (76.), 0:18 Barletta (80.), 0:19 Barletta (83.), 0:20 Cenci (88.)

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Rot-Weiß Oberhausen - Sportfreunde Königshardt 8:0 (4:0)

Auch im letzten Testspiel vor dem mit Spannung erwarteten Pokalspiel gegen Erstligist Bayer Leverkusen am kommenden Sonntag, feierten die Kleeblätter bei den Sportfreunden Königshardt einen ungefährdeten 8:0 (4:0)-Sieg vor rund 1200 Zuschauern auf der Platzanlage an der Dohlenstraße.

Inwieweit man von der Startaufstellung des heutigen Abends auf die RWO-Mannschaft gegen Bayer Leverkusen schließen kann wollte sich Trainer Jürgen Luginger nicht entlocken lassen. RWO begann jedenfalls mit dem Sturmduo Mike Terranova und Felix Luz und erspielte sich schnell eine deutliche Feldüberlegenheit gegen tapfer kämpfende Königshardter. Zur Halbzeit lag der Zweitligaaufsteiger durch Treffer von Terranova (2), Luz und Kaya (je 1) verdient mit 4:0 in Führung.

Komplette Elf ausgetauscht

Für den zweiten Durchgang wechselte der Coach einmal komplett durch und brachte unter anderem U19-Spieler Borudzki und Lucas Kwiatkowski von der U23. Dies hatte merkliche Auswirkungen auf den Spielfluss der Rot-Weißen, die Gastgeber stemmten sich währenddessen weiter nach Kräften dagegen. Erst in der Schlussphase gelangen den Kleeblättern durch Schüßler (2), Lüttmann und Tim Reichert (je 1) noch weitere Treffer zum standesgemäßen 8:0-Endstand.

Aufstellung 1. Halbzeit: Semmler - Falkenberg, Uster, Westphal, Embers - Stoppelkamp, Kaya, Kruse, Müller - Terranova, Luz

Aufstellung 2. Halbzeit: Pirson - Landers, Borudzki, Kwiatkowski, Celik, Schüßler, Robben, T. Reichert, Kiskanc, Aksoy, Lüttmann

Tore: Terranova , Schüßler (je 2), Luz, Kaya, T. Reichert, Lüttmann

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FC Augsburg - TSV Neusäß 8:0 (2:0)

Die Generalprobe vor dem DFB-Pokal-Spiel beim SC Paderborn bestritt der FC Augsburg am Dienstagabend beim Bezirksligisten TSV Neusäß. Dabei kam die Mannschaft von Trainer Holger Fach vor 1.500 Zuschauern im Lohwaldstadion zu einem 8:0 (2:0)-Erfolg.

In der 20. Minute setzte Elton Da Costa mit einem Kopfball, der an die Torlatte klatschte, ein Ausrufezeichen. Kurz danach war für den Mittelfeldspieler der Arbeitstag leider schon beendet, da er sich eine Muskelverletzung zugezogen hatte und gegen Benjamin Kern ausgewechselt werden musste (24.).

Nach überlegter Vorarbeit von Christian Müller köpfte Nachwuchsspieler Stephan Hain den FCA noch in der 30. Minute in Führung. Noch vor der Pause erhöhte der FC Augsburg auf 2:0. Imre Szabics hatte sich in einer feinen Einzelaktion gegen drei Gegenspieler durchgesetzt und schloss zum Halbzeitstand ab (40.).

Munteres Spiel

Der A-Jugendliche Stefan Müller war es , der für den ersten Höhepunkt der zweiten 45 Minuten sorgte. Als er im Strafraum der Gastgeber frei gespielt worden war, behielt er die Nerven und vollendete eiskalt zum 3:0 (57.). In der 60. Minute hätte Marco Küntzel auf 4:0 erhöhen können, doch seinen Versuch wehrte Stefan Schmid mit einem tollen Reflex noch an die Latte.

In der 71. Minute war es dann soweit, Anton Makarenko erzielte das 4:0. Jetzt erspielte sich der FCA Torchancen nahezu im Minutentakt. Nachdem ein Neusäßer Spieler bei einem Versuch von Marco Küntzel noch auf der Linie geklärt hatte (74.)gelang Stefan Müller mit seinem zweiten Treffer des Tages nach Flanke von Robert Strauß per Kopf das 5:0 (78.). Nur zwei Minuten später machte dann Marco Küntzel das halbe Dutzend voll und erzielte das 6:0 (80.).

Mit seinem dritten Treffer sorgte dann Stefan Müller mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern in der 88. Minute für das 7:0, während Anton Makarenko in der Schlussminute zum 8:0-Endstand traf.

Startaufstellung: Khamutouski - Müller; Möhrle; Benschneider; Müller – Thurk; Mölzl; Da Costa; Werner - Szabics; Hain

Eingewechselt: Kern (24.); Prettenthaler (38.); Khizaneishvili (46.); Kläsener (46.); Hdiouad (46.); Küntzel (46.); Sinkala (46.); Strauß (46.); Neuhaus (46.); Makarenko (46.); Poljak (46.);

Tore: 1:0 Hain (30. Min), 2:0 Szabics (40.), 3:0 Poljak (57.) 4:0 Makarenko (71.) 5:0 Poljak (78.) 6:0 Küntzel (80.) 7:0 Poljak (88.) 8:0 Makarenko (90.)

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TuS Koblenz - SSV Merten 2:0 (2:0)

Die TuS Koblenz hat ihr letztes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen den Bezirksligisten SSV Merten am Dienstagabend mit 2:0 (2:0) gewonnen. Für die beiden Tore der Koblenzer sorgten TuS-Neuzugang Dominique Ndjeng (33.) und Gabriel Fernandez (40.).

Testspieler kommt zum Einsatz

33:6 Tore, sieben Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache: Die TuS ist vor dem DFB-Pokalspiel beim FC Oberneuland am kommenden Sonntag gut in Form. Beim letzten Vorbereitungsspiel gegen Merten kamen neben dem amerikanischen Testspieler Matt Taylor auch Marko Lomic und Nachwuchsstürmer Jan Hawel zum Einsatz. Die 1:0-Führung für die TuS besorgte Dominique Ndjeng per Kopf nach einem Eckball (33.). Kurz vor der Halbzeit traf "Gabi" Fernandez per Linksschuss zum 2:0-Endstand im Bornheimer Stadion.

TuS Koblenz: Rickert (46. Yelldell), Bender, Richter (46. Mavric), Ndjeng, Lomic, Göderz (46. Wiblishauser), Hartmann (46. Cha), Mader (30. Ziehl), Fernandez (46. Bajic), Kuqi (46. Krontiris), Taylor (78. Hawel).

Tore: 1:0 Dominique Ndjeng (33.), 2:0 Gabriel Fernandez (40.)

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SC Freiburg - Nationalmannschaft Kuba 0:0

Angekündigt hatte Dutt bereits vor dem Spiel, gegen Kuba jede Halbzeit mit einer komplett unterschiedlichen Besetzung bestreiten zu lassen. Die Formation der ersten Hälfte dürfte dabei der des ersten Pflichtspiels der Saison im DFB-Pokal am Freitag bei der SpVgg Unterhaching sehr nahe gekommen sein.

Dass die Freiburger nicht jubeln durften, lag am guten Keeper der Kubaner. Sowohl Butscher mit einem Kopfball, Jonathan Jäger nach Zuspiel von Türker und auch dieser selbst, nach einem weiten Abschlag von Pouplin frei vor dem Tor auftauchend, scheiterten am kubanischen Torhüter. Jonathan Jäger hatte dagegen kurz vor der Pause auch Pech, als sein Direktschuss nach einer Hereingabe von Bechmann nur den rechten Pfosten traf.

Pech im Abschluss

Hoffnung auf Tore im badenova-Stadion machte dann der Beginn der zweiten Halbzeit mit einem neu formierten SC-Team. Mohamadou Idrissou zielte jedoch ebenso knapp über das Tor wie Ömer Toprak nach einem Eckball. Die Freiburger Chancen häuften sich jetzt zwar – Toprak verfehlte erneut knapp, Idrissou scheiterte an Quinteros, Julian Schuster boten sich drei gute Gelegenheiten – allein ein Treffer wollte an diesem Abend nicht gelingen.

Die Freiburger spielten am Ende nur noch zu Zehnt, da Ivica Banovic eine Viertelstunde vor dem Abpfiff mit einer Oberschenkelverletzung den Platz verlassen musste. Robin Dutt verzichtete darauf seine Formation wieder zu komplettieren. Schließlich hatte seine erste Elf längst den Weg unter die Dusche eingeschlagen.

SC Freiburg 1. Halbzeit: Pouplin – Schwaab, Butscher, Krmas, Schlitte – Uzoma, Günes – Bechmann, Abdessadki, Jäger – Türker

2. Halbzeit: Langer – Konrad, Flum, Barth, Toprak – Banovic, Schuster – Glockner, Mehring, Targamadze – Idrissou.

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