Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Sperre für Ranisav Jovanovic vom Zweitbundesligisten Fortuna Düsseldorf in der Berufungsverhandlung von vier auf drei Meisterschaftsspiele reduziert.

Damit fehlt der Stürmer seinem Verein zwar noch beim Spiel in Paderborn, ist danach aber wieder spielberechtigt, da er bereits zwei Begegnungen ausgesetzt hat.

"Ein Stück weit natürliche Ausgleichsbewegung"

Zur Begründung äußerte Oskar Riedmeyer, der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts: "Es liegt ohne Frage ein krass sportwidriges Verhalten in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung vor. Unter Berücksichtigung des heute vorgelegten Gutachtens der Sporthochschule Köln, wonach die Ausholbewegung des Herrn Jovanovic mit dem rechten Arm ein Stück weit auch einer natürlichen Ausgleichsbewegung geschuldet war, bevor sie dann einen Schub erhielt und in einen Schlag überging, ist die Mindeststrafe von drei Spielen Sperre vertretbar."

Das DFB-Sportgericht hatte den Angreifer zuvor mit einer Sperre von vier Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt, wogegen Jovanovic Berufung eingelegt hatte.