Bochum - Die Verletzung des 19-Jährigen beim Auswärtsspiel des VfL Bochum in Osnabrück hat sich als Innenbandriss mit Einblutungen in mehrere Muskelschichten am Oberschenkel herausgestellt. Das ist das Ergebnis einer Kernspinuntersuchung. Vogt wird dem VfL sechs bis acht Wochen fehlen.

Der Mittelfeldspieler war zu Beginn des Spiels bei einem Schussversuch weggerutscht. Anschließend fiel der Osnabrücker Jan Tauer auf das rechte Knie von Vogt, der mit einer Trage vom Spielfeld in die Kabine gebracht wurde.

Konservative Behandlung für Vogt

"Wir mussten erst befürchten, dass auch die Kreuzbänder betroffen sind. Doch dieser Verdacht hat sich zum Glück nicht bestätigt", so Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer, der sich zusammen mit dem Spieler auf eine konservative Behandlung ohne Operation verständigt hat. "Wenn die Reha gut verläuft, kann der Cheftrainer zu Saisonbeginn mit ihm planen", sagt Bauer weiter.

Kevin Vogt hat zwar noch Schmerzen, ist angesichts der Diagnose aber erleichtert. "Ich habe gestern die Bilder im Fernsehen gesehen. Das sah richtig übel aus", so der 19-Jährige. "Am Sonntag werde ich im Stadion sein und der Mannschaft die Daumen drücken. Auch ohne mich werden wir unser großes Ziel erreichen."