Seine Größe ist neben seinen fußballerischen Fähigkeiten und seinem gelungenen Modestil längst nicht alles, was Aachens Neuzugang Lukasz Szukala zu bieten hat.

Wie Alemannias neuer Abwehrspieler von der Mannschaft aufgenommen wurde, welche persönlichen Ziele er hat, erzählte er am Rande des Trainingslagers in Bitburg.

Frage: Fühlen Sie sich wohl in Aachen, wie sind Sie von den Mannschaftskollegen aufgenommen worden?

Lukasz Szukala: Ja, ich fühle mich super. Ich bin sehr gut von der Mannschaft aufgenommen worden und es macht mir sehr viel Spaß mit dem Team. Die knapp vier Wochen waren jetzt klasse. Ich kannte ein paar Mitspieler schon vorher, aber auch mit den anderen gab es keine Probleme. Alle haben mich toll aufgenommen und ich fühle mich sehr wohl! Vom Alter gibt es auch keine großen Unterschiede.

Frage: Wie sehen Ihre persönlichen Ziele diese Saison aus?

Szukala: Ich bin mit 24 noch jung. Ich will mich weiterentwickeln, den nächsten Schritt machen, Stammspieler werden und der Mannschaft weiterhelfen. Das Ziel der Mannschaft wird sich dann denke ich im Verlauf dieser Saison herauskristallisieren.

Frage: Was war der ausschlaggebende Punkt nach Aachen zu gehen? Schließlich stellt 1860 München diese Saison auch eine ambitionierte Mannschaft?

Szukala: Aachen kam auf mich zu und hatte mich beobachtet. Ich wollte weg von Sechzig, wo ich zwar eine schöne Zeit hatte, aber wo in den letzten Spielen auch Sachen geschehen sind, die nicht nach Wunsch liefen. Ich wollte jetzt einen Wechsel haben, weil irgendwann zu viele Leute immer dieselbe Meinung über dich haben. Ich wollte mal etwas Neues anfangen. Aachen hat sich sehr um mich bemüht, und da habe ich das Gespräch mit dem Trainer und Sportdirektor gesucht. Die Gespräche waren sehr positiv. Deswegen fiel mir die Entscheidung im Endeffekt sehr leicht.