TuS-Cheftrainer Uwe Rapolder spricht im Interview über seine Zukunft und mögliche Neuverpflichtungen.

Frage: Hallo Herr Rapolder! Seit zehn Tagen steht der Klassenerhalt der TuS Koblenz fest. Auch in der nächsten Saison spielt die TuS in der 2. Bundesliga. Können Sie sich mittlerweile über den Klassenerhalt freuen?

Uwe Rapolder: Na, klar. Mittlerweile kann ich mich schon darüber freuen (lacht). Trotzdem war ich nach dem Ingolstadt-Spiel sehr sauer, weil wir die Klasse am 34. Spieltag aus eigener Kraft nicht gehalten haben. Stellen Sie sich doch einmal vor, wir wären in der Relegationsrunde gelandet. Ich weiß nicht, ob wir danach auch noch Zweitligist gewesen wären. Jeder hat gesehen, wie es Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück in diesen Spielen ergangen ist. Ich bin froh, dass wir diesen Endspielen entkommen sind und freue mich auf die nächste Saison mit der TuS.

Frage: Wird der Trainer der TuS dann auch Uwe Rapolder heißen?

Rapolder: Ich bleibe zu hundert Prozent bei der TuS und bin hoch motiviert. Meine Vorfreude auf die nächste Saison ist riesengroß. Nach der schwierigen Saison möchte ich den Fans mit unserem Fußball wieder viel Freude bereiten. Ich will aus Koblenz eine Fußballstadt machen, wie es sie bereits in Freiburg oder Mainz gibt. Das ist mein Ziel.

Frage: Wird es Veränderungen innerhalb des Kaders geben? Wie sieht es mit Neuverpflichtungen aus?

Rapolder: Seit vier Tagen bin ich für die TuS auf Achse, führe Gespräche mit potenziellen Neuzugängen und versuche Spieler für den Verein zu finden, die einfach in das Bild der TuS Koblenz passen. In den nächsten Tagen werden Resultate folgen. Ich kann den Fans einige Überraschungen versprechen.