Thorsten Fink durfte schon Dinge anfassen, von denen andere nur träumen.

Zum Beispiel den Champions League-Pokal, den der heutige Trainer des FC Ingolstadt 04 mit dem FC Bayern München im Jahr 2001 gewann.

Zahlreiche Titel

Vier Deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokalerfolge und einen Weltpokalsieg konnte der heute 40-Jährige in seiner aktiven Laufbahn verbuchen.

Als Trainer ist der langjährige Bundesliga-Profi (367 Spiele) ebenfalls erfolgreich: Mit dem FCI gelang ihm der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Frage: Herr Fink, nachträglich gratulieren wir Ihnen herzlich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im Jahr 2005 absolvierten Sie noch gemeinsam mit dem heutigen RWO-Trainer Jürgen Luginger die Ausbildung zum Fußballlehrer an der Sporthochschule Köln - am Sonntag treffen sie als Zweitliga-Trainer aufeinander. Hatten Sie damals schon geahnt, dass Ihre Abschlussklasse so erfolgreich sein wird?

Thorsten Fink: Nein, aber ich habe gewusst, dass Einige von uns sicherlich in der Bundesliga auftauchen werden. Jürgen Luginger ist Jemand, der alles mitbringt, was ein erfolgreicher Trainer braucht. Und natürlich sind wir schon ein guter Jahrgang.

Frage: Sie sind erst seit Januar dieses Jahres in Ingolstadt als Cheftrainer tätig, haben aber sofort den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?

Fink: Gut natürlich. Wir sind aufgestiegen und haben gute Arbeit abgeliefert. Ich bin zufrieden und hoffe, dass es so weiter geht.

Frage: Als Spieler haben Sie u. a. mit dem FC Bayern München 2001 die Champions League gewonnen. Inwieweit kann der FC Ingolstadt 04 von Ihren Erfahrungen auf allerhöchster sportlicher Ebene profitieren - nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus struktureller Sicht?

Fink: Beide Seiten können voneinander profitieren. In meiner neuen Position als Trainer kann ich viel vom Verein lernen, sowie der Verein durch meine Bundesligaerfahrung einiges mitnehmen kann. Zusammen schaffen wir so ein professionelleres Umfeld.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite von Rot-Weiß Oberhausen.