Seit Juli ist Laurentiu Reghecampf ein Lauterer. Gegen den VfB Marburg fiel er mit zwei Toren positiv auf. Grund genug ein Interview zu führen.

Frage: Der FCK ist Ihre dritte Station in Deutschland - neue Chance oder letzte Chance?

Laurentiu Reghecampf: Ich brauche keinem mehr etwas zu zeigen. Es ist wahrscheinlich meine letzte Station als Profi. Ich möchte nur Fußball spielen und ich hoffe, dass wir ganz schnell in die erste Liga kommen. So ein Verein gehört in die Bundesliga.

Frage: Sie waren in Cottbus und in Aachen - im Rückblick: was war die schönere Zeit?

Reghecampf: In Deutschland war der FC Energie Cottbus mein erster Verein, das war für mich dort eine sehr schöne Zeit. Ich war dort zwei Mal Fußballer des Jahres, drei Jahre Bundesliga, zwei Jahre 2. Bundesliga, das war dort ein tolles Erlebnis. Dann bin ich nach Aachen gewechselt. Dort war ich beim Aufstieg in die Bundesliga dabei. So etwas vergisst man nicht. Das Wichtigste für mich war, dass ich dort, wo ich war, etwas für den Verein gemacht habe.

Frage: Mit Aachen aufgestiegen, mit Cottbus auch abgestiegen - wie bitter war für Sie damals der Abstieg?

Reghecampf: Das war ganz bitter! Ich will nie verlieren, ich will immer gewinnen! Es passiert in unserem Leben nun manchmal Dinge, die wir nicht wollen. Aber das ist Fußball! Trotzdem war es sehr bitter damals.