Cottbus - Beim FC Energie Cottbus droht vor dem Auswärtsspiel in Düsseldorf am Samstag der nächste Leistungsträger auszufallen. Wegen muskulärer Probleme nach Rückenblockaden steht hinter dem Einsatz von Uwe Hünemeier ein Fragezeichen.

"Die Chancen, dass er am Sonnabend mitwirken kann, stehen derzeit 50:50", erklärt Trainer Claus-Dieter Wollitz. Wegen anhaltender Beschwerden in den vergangenen Tagen musste sich der Innenverteidiger in ärztliche Behandlung begeben, ausstrahlende Blockaden in der Rückenmuskulatur wurden dabei behoben. Ob die Genesung bis zum Spieltag so weit fortgeschritten ist, dass Hünemeier hundertprozentig fit ist, bleibt abzuwarten.

Schorch erste Alternative

Sollte der Abwehrspieler ausfallen, würde Neuzugang Christopher Schorch wohl neben Roger in die Innenverteidigung rücken, dann käme nach Auskunft von Wollitz die Variante mit Alexander Bittroff als Rechts- und Daniel Ziebig als Linksverteidiger in Betracht. Auch Adam Straith und Konstantin Engel stehen als Abwehrspieler bereit.

"Mit seiner Spieleröffnung und seiner Kopfballstärke wäre der Ausfall von Uwe Hünemeier natürlich ein Verlust", sagt der FCE-Trainer. In einem Spiele müsse dies aber zu kompensieren sein. "Mehrere Wochen solch eine Lücken zu schließen, fällt schon schwerer", sagt der Coach auch mit Hinblick auf die verletzten Markus Brzenska, Daniel Adlung und Dennis Sörensen.