Berlin - Das Lächeln höchstpersönlich schien da auf dem Schenkendorffplatz seine Runden zu drehen. Der Frohsinn nach dem so wichtigen Derbysieg am Vorabend war den Herthanern am Dienstagmorgen anzusehen.

Nach einer halben Stunde Dehnung ging das Training nach einem Spieltag seinen normalen Gang - für die Mannschaft von Kapitän Peter Niemeyer stand das obligatorische Auslaufen auf der Agenda. Eine Gruppe folgte Cheftrainer Jos Luhukay, die andere scharte sich um Assistenztrainer Rob Reekers.

Zwei Akteure leckten noch die Derbywunden und blieben dem Trainingsplatz fern. Keeper Thomas Kraft, der im Derby eigentlich sein Comeback hätte geben sollen und mit einer Rückenblockade schon die Erwärmung hatte abbrechen müssen, befand sich in medizinischer Behandlung. Bei Außenbahnspieler Ben-Hatira, der einen Schlag auf den Knöchel davontrug, entscheidet Hertha-Teamarzt Ulrich Schleicher im Laufe des Nachmittags über die Notwendigkeit eines MRTs. Wenn es nach Hertha geht, soll der Tunesier nicht zur anstehenden Länderspielreise antreten.