München - Anders als in der Bundesliga, wo noch drei Spieltage bis zum Ende der Hinrunde anstehen, geht es eine Klasse tiefer am kommenden Wochenende um die Wurst: Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli streiten um die Herbstmeisterschaft.

Als Favorit geht dabei die Fortuna ins Rennen, die als derzeitiger Spitzenreiter lediglich einen Zähler benötigt, um als Tabellenführer nach 17 Spieltagen dazustehen. bundesliga.de macht die Bestandsaufnahme vor dem Hinrundenendspurt und bewertet die Chancen der drei Vereine.

Fortuna Düsseldorf

- Nur Düsseldorf kann es aus eigener Kraft schaffen, schon ein Remis in Duisburg reicht den Fortunen.

- Keines der letzten 23 Zweitligaspiele hat Düsseldorf verloren, ist so lange ungeschlagen wie keine andere deutsche Profimannschaft.

- Der beste Torjäger Sascha Rösler kehrt nach einer Gelb-Sperre zurück, alle Stammspieler sind fit. Die Vertragsverlängerung von Kapitän Lambertz kurz vor dem Fürth-Spiel war ein weiteres positives Signal.

- Für Düsseldorf wäre es eine Premiere: Noch nie war die Fortuna Herbstmeister in der 2. Bundesliga, die Motivation dürfte entsprechend hoch sein.

Eintracht Frankfurt

- Eintracht Frankfurt stellt die beste Offensive der 2. Bundesliga (39 Tore), nur in einem Spiel gelang kein Treffer (gegen Paderborn).

- Die Hessen haben ein vermeintlich leichtes Heimspiel (gegen den KSC), während Fortuna Düsseldorf bei wieder erstarkten Duisburgern ran muss, St. Pauli spielt in Paderborn.

- Frankfurt ist in Heimspielen noch ungeschlagen (vier Siege, drei Unentschieden).

- Unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den KSC steht fest: Die Eintracht hat die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt! 35 Punkte gelangen nie zuvor.

FC St. Pauli

- Die Form stimmt: Aus den letzten fünf Partien holte St. Pauli 13 von 15 möglichen Punkten (vier Siege, ein Remis).

- Auswärtsstark: St. Pauli gewann zuletzt erstmals seit 24 Jahren vier Auswärtsspiele in Folge.

- Zur Not trifft ein Joker: In den letzten drei Spielen gelangen St. Pauli immer zwei Jokertore.

- Marius Ebbers ist wieder fit, traf bei seinen letzten fünf Einsätzen immer und war in dieser Saison im Schnitt alle 50 Minuten an einem Tor beteiligt (sechs Tore, drei Torvorlagen).