Köln - bundesliga.de blickt auf den 13. Spieltag der 2. Bundesliga voraus und präsentiert das heißeste Duell der kommenden Runde. Dieses Mal: 1. FC Kaiserslautern - VfL Bochum.

Betzenberg, Freitagabend, Flutlicht - diese drei Schlagworte reichen schon aus, um zu erkennen, dass ein packendes Fußballspiel zu erwarten ist. Am Freitagabend (ab 18:15 Uhr im Live-Ticker) liegt das aber auch an den Protagonisten, die sich im ruhmreichen Fritz-Walter-Stadion gegenüberstehen.

Emir Dzafic beendet den Fluch

Die Paarung 1. FC Kaiserslautern gegen den VfL Bochum klingt nach Bundesliga und das ist kein Wunder: 78 Jahre Bundesliga-Erfahrung treffen sich am Freitagabend. Die Roten Teufel (44 Jahre) und der VfL (34 Jahre) sind die aktuellen Zweitligisten, die die längste Zeit in der Bundesliga verbracht haben.

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Vor allem in den 1980er und 90er Jahren war der Betzenberg für die Bochumer ein schier uneinnehmbare Festung. Zwischen 1980 und 1998 feierte der VfL keinen Sieg in Kaiserslautern und trat die Heimreise meist mit Niederlagen und häufig mit drei oder vier Gegentoren im Gepäck an.

Am 26. September 1998 wurde der Fluch dann dank einer sensationellen Aufholjagd gebrochen. Nachdem Axel Sundermann (5.) und Olaf Marschall (58.) für den FCK getroffen hatten, schien es wie immer zu laufen, doch plötzlich drehte der VfL Bochum auf und drehte die Partie durch Treffer von Thomas Reis (60.), Delron Buckley (67.) und Emir Dzafic (74., im Bild) binnen 14 Minuten zum 3:2-Sieg. Besonders kurios: Der Slowene Dzafic brachte es in Bochum auf lediglich sechs Einsätze und eben dieses eine Tor.

Bochum seit 1998 in Kaiserslautern ungeschlagen

Fortan hatte der Betzenberg seinen Schrecken für den VfL verloren, denn seit jenem Tag haben die Bochumer sechs Pflichtspiele lang nicht mehr in Kaiserslautern verloren.

Diese Serie will Peter Neururer nun auch am Freitag mit seiner Elf fortsetzen, um nicht in den Abstiegskampf zu rutschen. Aber auch für den 1. FC Kaiserslautern steht viel auf dem Spiel, schließlich will das Team von Kosta Runjaic weiterhin in der Spitzengruppe mitmischen. Es verpricht also ein heißes Duell zu werden - mal wieder.