Nach den Vorkommnissen beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli (2. November 2009) muss der Zweitligist F.C. Hansa Rostock eine Strafe von 12.000 Euro zahlen. Das geht aus dem Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hervor. Der F.C. Hansa Rostock akzeptiert das Urteil.

Dem ursprünglichen Strafantrag von 20.000 Euro hatte der F.C. Hansa Rostock nicht zugestimmt und Einspruch eingelegt. Der DFB begründet das Urteil mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst, mangelndem Schutz des Schiedsrichter-Assistenten sowie unsportlichem Verhalten auf den Rängen.

Während der Partie hatten Anhänger des FC St. Pauli Pyrotechnik gezündet und teilweise die Feuerwerkskörper in den Rostocker Zuschauerbereich geworfen. Zudem traf den Schiedsrichter-Assistenten ein Feuerzeug, das aus dem Rostocker Fanblock geworfen wurde.

"Uns wäre grundsätzlich mehr geholfen, wenn die Strafe in Präventionsarbeit gegen Gewalt hier am Standort Rostock investiert würde. Ich denke, dass intensive sozialpädagogische Arbeit ein Ansatz ist. Mit Geldstrafen gegen Vereine werden solche Probleme nicht gelöst", sagte Rostocks Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow.