Zusammenfassung

  • In der ersten Halbzeit gab es keine Tore zwischen Hamburg und Heidenheim.

  • Nach der Pause dafür gleich fünf - und alle Tore wurden von Einwechselspielern erzielt.

  • Pierre-Michel Lasogga war auf Seiten des HSV dreifach erfolgreich.

Hamburg - Mit einem Hattrick in neun Minuten hat Pierre-Michel Lasogga den Hamburger SV vor einem Rückschlag in der 2. Bundesliga bewahrt. Der eingewechselte Stürmer führte die Hanseaten mit seinen drei Toren in der Schlussphase (74./80./83.) gegen den 1. FC Heidenheim nach einem 0:1-Rückstand noch zum 3:2 (0:0).

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Nach dem dritten Sieg in Folge kletterte der HSV auf den vierten Tabellenplatz. Die Hamburger haben noch das abgesagte Spiel bei Dynamo Dresden in der Hinterhand. Patrick Schmidt hatte vor 45.379 Zuschauern im Volksparkstadion die Führung für die Gäste erzielt (64.). Robert Glatzel (89.) gelang noch das Anschlusstor.

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Der HSV tat sich gegen gut organisierte Heidenheimer lange sehr schwer. Neuzugang Hee-Chan Hwang sorgte vor der Pause für die gefährlichsten Szenen vor dem Tor der Gäste. Der Südkoreaner, der mit seiner Nationalmannschaft Gold bei den Asienspielen gewonnen hatte, hatte die beiden besten Chancen (26. und 45.), scheiterte aber beide Male am starken Torhüter Kevin Müller.

"Wenn man gegen einen defensiv kompakten Gegner spielt, braucht man Geduld, um sich offensiv Chancen zu erarbeiten. Zwei Gegentore sind allerdings zu viel, da dürfen wir es eigentlich nicht noch mal so spannend machen." Fiete Arp (HSV)

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Nach dem Seitenwechsel hatte der auffällige Nikola Dovedan die Heidenheimer Führung auf dem Fuß. Nach einem Pass von Marc Schnatterer lief der Österreicher allein auf das Hamburger Tor zu, doch Gotoku Sakai holte ihn ein und grätschte ihm den Ball vom Fuß (52.).

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Nach dem Führungstreffer von Schmidt, der nach einem Abwehrfehler von Leo Lacroix erfolgreich war, ließ Andrich das 2:0 aus, als er völlig frei den Ball über die Latte lupfte (69.). Lasogga hatte beim Ausgleich Glück: Der Ball prallt vom Pfosten gegen seine Brust und von dort ins Tor. Dann traf er zweimal per Kopf und machte alles klar.

sid

Hamburgs Neuzugang Hwang spielte über die vollen 90 Minuten
Hamburgs Neuzugang Hwang spielte über die vollen 90 Minuten © imago / Michael Schwarz
Hamburgs Hunt im Duell mit Heidenheims Dorsch - die Partie war lange Zeit umkämpft
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