Zillertal - Im fünften Testspiel der SpVgg Greuther Fürth wartet der bislang schwierigste Gegner auf das "Kleeblatt". Viktoria Pilsen ist amtierender tschechischer Meister und spielt in rund zwei Wochen in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation. Dennoch konnte die SpVgg eine gute Partie gegen Pilsen zeigen und am Ende den Sieg mit nach Fügen nehmen.

Von Beginn an machte das Team von Trainer Fran Kramer Druck auf die tschechische Defensive. Zu Beginn fehlte allerdings noch die letzte Genauigkeit, sodass es nicht zu größeren Chancen kam. Das änderte sich in der 13. Minute. Jungbin Park dribbelte sich auf der rechten Seite durch die Abwehrreihe der Tschechen und legte den Ball dann scharf nach innen. Dort kam zunächst Djiby Fall an das Spielgerät, sein Schuss wurde allerdings geblockt. Doch die Chance war dadurch noch nicht vorbei. Zoltan Stieber kam an den Ball und verwandelte sicher zum 1:0.

In der Folge hatte die SpVgg die Partie im Großen und Ganzen im Griff, ehe in der 25. Minute Hora mit einem Distanzschuss Wolfgang Hesl prüfte. Der Torwart hatte allerdings keine Probleme und parierte den Ball. Dies war die größte Möglichkeit für Pilsen im ersten Durchgang. In diesem musste Tim Sparv nach einem Schuss auf das Handgelenk kurze Zeit behandelt werden, für den Mittelfeldspieler ging es aber glücklicherweise weiter.

Zehn neue im zweiten Durchgang



Zum Auftakt der zweiten Halbzeit wechselte Frank Kramer auf zehn Positionen. Einzig Djiby Fall blieb 15 Minuten länger auf dem Feld, bis Ilir Azemi für den Angreifer kam. Doch im Blickpunkt war erstmal Tom Mickel. Der Torwart hielt dreimal mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und sicherte damit den Sieg der SpVgg über den tschechischen Meister.

Auf der anderen Seite sorgten Ilir Azemi und Co immer wieder für Unruhe in der Pilsener Abwehr, konnten aber bis auf einen Abseitstreffer kein Tor erzielen. Am Ende war es ein glücklicher Sieg für die SpVgg, der allerdings nicht unverdient war.

Trainer Frank Kramer resümierte: "Es war ein intensives Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir gut aus der Ordnung heraus gespielt. In Durchgang zwei wurde es ein offener Schlagabtausch, mit hohem Tempo. Unsere jungen Spieler haben da viel Druck zum Tor aufgebaut. Ich bin zufrieden, man kann aus dem Spiel viel mitnehmen."

SpVgg Greuther Fürth:
1.HZ.: Hesl - Brosinski, Kraus, Mavraj, Zillner - Park, Sukalo, Sparv, Stieber - Djurdjic, Fall

2.HZ.: Mickel - Schulze, Hefele, Petsos, Gießelmann -Trinks - Lex, Weilandt, Pledl, Drexler - Fall (60. Azemi)