Köln - Am 4. Spieltag der 2. Bundesliga kommt es am Montagabend (ab 20 Uhr im Liveticker) zu einem echten Topspiel. Die Zuschauer der Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC St. Pauli können sich vor allem auf eines freuen: jede Menge Tore.

Kein Duell in der 2. Bundesliga zeichnete in den vergangenen Jahren für mehr Treffer verantwortlich. Alleine in den letzten acht Aufeinandertreffen der beiden Teams fielen 36 Tore - das macht im Schnitt 4,5 pro Spiel.

Die Bilanz zwischen beiden Mannschaften spricht jedoch klar für Greuther Fürth. Bei 20 Spielen in der 2. Bundesliga verließ Fürth acht Mal als Sieger den Platz, neun Mal trennten sich die Clubs remis und nur in drei Spielen hatte der FC St. Pauli das bessere Ende auf seiner Seite.

"Gut, mal nicht klarer Favorit zu sein"

Roland Vrabec, Trainer der Hanseaten, kann mit der Ausgangspositon aber dennoch sehr gut leben. "Es ist gut, wenn wir mal nicht klarer Favorit sind. Es klingt paradox, aber vielleicht brauchen wir das", sagte der Pauli-Coach nach dem ersten Dreier der Saison am 3. Spieltag gegen den SV Sandhausen. In letzter Minute rettete Innenverteidiger Lasse Sobiech mit seinem Treffer den 2:1-Sieg.

Bei der Spielvereinigung gestaltet sich die Situation ähnlich. Dem 1:1 zum Auftakt beim VfL Bochum folgte der starke 5:1-Sieg im Derby gegen den 1. FC Nürnberg. Am letzten Spieltag nun die unnötige Niederlage gegen Ingolstadt. Benedikt Röcker gelobte anschließend direkt Besserung: "Wir müssen und werden das jetzt aufarbeiten, um das gegen St. Pauli besser zu machen", versprach der Abwehrspieler.

Eine Leistungssteigerung wird auch nötig sein, denn obwohl die Gesamtbilanz für Greuther Fürth spricht, konnten die Kleeblätter nur eines der letzten sechs Spiele gegen St. Pauli für sich entscheiden.