Oberhausen - Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga arbeitet der SC Rot-Weiß Oberhausen mit Hochdruck an der Lizenz für die 3. Liga. Dabei kann der Verein weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung seines Aufsichtsratsvorsitzenden Hartmut Gieske zurückgreifen.

Der kaufmännische Vorstand des RWO-Hauptsponsors Energieversorgung Oberhausen AG (evo), der seinen Rücktritt für den Fall des Zweitliga-Abstiegs angekündigt hatte, wird mindestens bis zur Mitgliederversammlung im Herbst dieses Jahres im Amt bleiben.

"Ohne Gieske geht es nicht"

"Aufsichtsrat und Vorstand haben geschlossen Herrn Gieske darum gebeten, seinen Rücktritt zurückzuziehen", sagte der RWO-Vorstandsvorsitzende Hajo Sommers. Denn: "Ohne Hartmut Gieske, ohne die evo und ohne politische Entscheider geht es nicht."

Bis zum 01. Juni muss der SC Rot-Weiß Oberhausen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt die Auflagen zur Lizenzerteilung für die 3. Liga erfüllt und nachgewiesen haben.