Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den FC Hansa Rostock nach den Vorkommnissen während des Zweitliga-Spiels bei Fortuna Düsseldorf im Einzelrichter-Verfahren mit einer Geldstrafe von 35.000 Euro belegt.

Außerdem muss der Verein das erste Relegationsspiel um den Verbleib in der 2. Bundesliga am Freitag beim Drittliga-Dritten FC Ingolstadt unter Ausschluss seiner Anhänger bestreiten.

Die Steh- und Sitzplätze des Gästeblocks haben in dieser Begegnung frei zu bleiben, zudem muss Hansa Rostock Schadenersatz in Höhe des zustehenden Kartenkontingents an den FC Ingolstadt leisten. Hansa Rostock hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Feuerwerkskörper aus Hansa-Zuschauerblock

Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte das Spiel in Düsseldorf bereits nach sechs Minuten erstmals für knapp zwanzig Minuten unterbrochen, nachdem aus dem Rostocker Zuschauerblock Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen worden waren. Hansa-Torhüter Alexander Walke musste zwischenzeitlich aufgrund der starken Rauchentwicklung an den Augen behandelt werden.

In der 84. Minute kam Stark nicht an einer erneuten Spielunterbrechung vorbei, als aus dem Rostocker Zuschauerblock ein Knallkörper auf das Spielfeld geworfen wurde und in der Nähe des Schiedsrichter-Assistenten Mike Pickel explodierte, der daraufhin kurz behandelt werden musste.

Darüber hinaus wurden vor und während des Spiels im Rostocker Block weitere Feuerwerkskörper gezündet.