Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Hansa Rostock im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens, begangen durch zwei rechtlich selbstständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro belegt.

Während des Freundschaftsspiels gegen den 1. FC Union Berlin am 17. Januar 2009 in Rostock musste in der siebten Spielminute das Spiel kurzzeitig unterbrochen werden, da drei Knallkörper im Berliner Zuschauerbereich gezündet wurden. In der 59. Spielminute wurden unmittelbar nach der Torerzielung des FC Hansa Rostock zum 2:0 zwei weitere Knallkörper im Berliner Zuschauerbereich gezündet, weshalb der Schiedsrichter die Begegnung erneut unterbrach.

Während des Meisterschaftsspiels zwischen Alemannia Aachen und Hansa Rostock am 6. Februar 2009 in Aachen wurde in der 32. Spielminute im Rostocker Fanblock ein Leuchtfeuer gezündet.

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.