München - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den TSV 1860 München am 10. März aufgrund unsportlichen Verhaltens seiner Fans in zwei Fällen mit einer Geldstrafe von 3.000 Euro belegt. Sowohl im Auswärtsspiel der Löwen beim FC Ingolstadt am 12. Dezember 2010 als auch beim FC Erzgebirge Aue am 14. Februar 2011 wurden im Gäste- Fanblock pyrotechnische Gegenstände gezündet.

Gegen die identifizierten Verursacher wurde seitens der Heimvereine bereits Strafanzeige erstattet sowie ein bundesweites Stadionverbot erlassen. Darüber hinaus wird der TSV 1860 München die Täter für den entstandenen Schaden in Regress nehmen.

Schäfer verurteilt Fehlverhalten

"Selbstverständlich schätzen wir jede positive Unterstützung durch unsere Fans. Aber wieder einmal tragen wir die finanziellen Folgen für das unsinnige Verhalten einiger Unverbesserlicher. Daher sprechen wir uns ganz deutlich gegen ein solches Fehlverhalten aus", sagte 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer.

"Die Vorkommnisse, die darüber hinaus zwischen der Auer Polizei und unseren Fans in der Halbzeitpause des Spiels vorgefallen sind, wurden noch nicht abschließend aufgeklärt. Wir besprechen uns dazu mit den Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue sowie mit unseren Fanvertretern", meinte Schäfer weiter.