Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitbundesligisten 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen mangelnden Schutzes des Gegners in Tateinheit mit fortgesetztem unsportlichen Verhalten mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.500 Euro belegt.

Aus dem Kaiserslauterer Zuschauerblock waren während des Meisterschaftsspiels der 2. Bundesliga zwischen der SpVgg. Greuther Fürth und dem 1. FC Kaiserslautern am 16. Januar 2010 wiederholt Schneebälle in Richtung des Spielfelds und des Fürther Torhüters geworfen worden, wodurch mehrmals Spielverzögerungen ausgelöst wurden. Darüber hinaus waren zwei Feuerzeuge geworfen und eine Rauchbombe gezündet worden.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.