Fürth - Dieses Duell verspricht der vorläufige Höhepunkt der neuen Saison in der 2. Bundesliga zu werden: Nach zwei Siegen zum Saisonsttart bittet die SpVgg Greuther Fürth am Montagabend den punktgleichen 1. FC Kaiserslautern zum Tanz um die Spitze.

Nach zwei 2:0 zum Auftakt haben die Franken vor dem direkten Aufeinandertreffen mit dem FCK (ab 20 Uhr im Live-Ticker) nur ein Tor Vorsprung. Dass die Partie eine enge Kiste werden könnte, ist auch "Kleeblatt"-Coach Frank Kramer bewusst: "Wir treffen auf den Topfavoriten der Liga. Man kann sich ausmalen, dass eine Mannschaft kommt, die alles daran setzen wird, ein Ausrufezeichen zu setzen. Für uns ist es ein Spiel gegen die vermeintlich beste Mannschaft der Liga."

Kramer will "positive Stimmung weitertragen"



Bei allem Respekt vor den "Roten Teufeln" will der Bundesliga-Absteiger nahtlos an die starken Leistungen der vergangenen Partien anknüpfen. "Nach den guten Ergebnissen zuletzt, wollen wir die positive Stimmung weitertragen und alles dafür unternehmen, erfolgreich zu sein", zeigte sich Kramer im Vorfeld kämpferisch. Und das nicht ohne Grund, denn die Fürther zuhause zu schlagen bedeutet, Rekorde zu brechen.

Die SpVgg ist dort in der 2. Bundesliga saisonübergreifend seit 16 Spielen ohne Niederlage (zehn Siege, sechs Unentschieden) - laufender Vereinsrekord. Dazu traf man in den vergangenen 22 Heimspielen im Unterhaus immer ins Schwarze, auch das ist eine vereinsinterne Bestmarke. Beim Versuch, diese Serien auszubauen, werden Zsolt Korcsmar und Thomas Pledl allerdings fehlen.

Foda warnt vor spielstarken Fürthern



Kaiserslautern hat einen ähnlich souveränen Saisonstart hingelegt, weist die Favoritenrolle aber von sich: "Fürth ist klar ein Favorit auf den Aufstieg. Sie sind insbesondere vorne gefährlich und bringen spielerisch eine enorme Klasse mit", sagte Trainer Franco Foda. Dennoch erwartet er einen offenen Schlagabtausch: "Erster gegen Zweiter, beide, Fürth und wir, sind ungeschlagen. Ich erwarte ein abwechslungsreiches und tolles Spiel."

Verzichten müssen die Pfälzer dabei auf die verletzten und angeschlagenen Marc Torrejon Albert Bunjaku, Enis Alushi und Steven Zellner. Der Finne Alexander Ring weilt indes bei der Nationalmannschaft und wird die Partie daher ebenso verpassen.



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