Der Lizenzspielervertrag von Vyacheslav Hleb mit dem FSV Frankfurt - geschlossen im August zwei Tage vor Ablauf der Transferperiode und datiert bis 30.06.2012 - wurde in beiderseitigem Einvernehmen zum 31.12.2011 aufgelöst. Nach der Entlassung von FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen, der sich damals für eine Verpflichtung des Stürmers stark gemacht hatte, haben sich nun der FSV Frankfurt sowie der Weißrusse in beiderseitigem Einvernehmen auf eine Trennung zum Jahresende geeinigt.

Der 28-Jährige absolvierte für die Hessen insgesamt sieben Einsätze in der 2. Bundesliga und spielte zudem im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart. Gebremst wurde der Weißrusse auch durch muskuläre Probleme im Oberschenkel, die ihn im Laufe der Hinrunde zu einer längeren Pause zwangen. "Ich hätte der Mannschaft auch in der Rückrunde sehr gerne geholfen, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Meine Familie und ich haben uns in Frankfurt sehr wohl gefühlt, aber meine Zukunft war auch eng an Hans-Jürgen Boysen geknüpft", so Hleb.

Dazu FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver: "Die jetzige Situation erfordert es einfach, dass wir den Kader in der Winterpause umstrukturieren müssen, um alles dafür zu tun, dass wir am Ende der Saison unser Ziel Klassenerhalt erreichen."