Frankfurt - Nach dem Rücktritt von Bernd Reisig am Samstag hat die FSV Frankfurt Fußball GmbH am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Geschäftsführung vorgestellt.

Die bisherigen Prokuristen Clemens Krüger, Jens-Uwe Münker und der bisherige Leiter Sport, Uwe Stöver übernehmen ab sofort dauerhaft gemeinsam die Geschäftsführung. Ihnen steht Vereinspräsident Julius Rosenthal als Vertreter des Gesellschafters in der Geschäftsführung zur Seite.

Reisigs Rücktritt ist ein herber Verlust"

Die Geschäftsführer sind für folgende Bereiche zuständig: Clemens Krüger als Geschäftsführer Finanzen, Jens-Uwe Münker als Geschäftsführer Organisation und Uwe Stöver als Geschäftsführer Sport. Julius Rosenthal bildet das Bindeglied zwischen Verein und GmbH.

Diplom-Kaufmann Clemens Krüger ist bereits seit 1. März 2000 - mit einem Jahr Unterbrechung - für den FSV Frankfurt tätig. Zunächst in der Funktion als Geschäftsführer des Vereins, nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga fungierte Krüger als Leiter Finanzen und Lizenzierung: "Bernd Reisig war jahrzehntelang das Gesicht des FSV Frankfurt. Sein Rücktritt ist ein herber Verlust für uns, der nicht mit einer Person aufgefangen werden kann. Aus diesem Grund ist die Verteilung der Geschäftsführung auf drei Schultern eine gute Entscheidung. Wir werden den FSV finanziell vernünftig weiterführen und alle Kräfte mobilisieren, um den erfolgreichen Weg des FSV fortzuführen."

"Froh, eine gemeinsame Lösung zu präsentieren"

Volljurist Jens-Uwe Münker wechselte am 15. September 2008 nach siebeneinhalb Jahren als stellvertretender Geschäftsführer und Justitiar des Hessischen Fußball-Verbandes zum FSV Frankfurt und war in der Funktion als Leiter Organisation und Recht u.a. für die Einführung professioneller Strukturen in der Geschäftsstelle verantwortlich. Gemeinsam mit Clemens Krüger setzte er zudem die Ausgliederung der Profiabteilung auf die FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH um: "Dadurch, dass wir in die komplexen Themen, den FSV Frankfurt betreffend, bereits in den vergangenen Jahren maßgeblich involviert waren, darunter auch die Stadionfrage, sind wir glücklicherweise im Stande, diese Felder ohne Eingewöhnungsphase weiter zu bearbeiten."

Der ehemalige Bundesligaprofi Uwe Stöver absolvierte für Bayer Leverkusen, den VfL Bochum und Mainz 05 insgesamt 34 Partien in der 1. Fußball-Bundesliga und stand 81 Mal in der 2. Liga auf dem Platz. Danach leitete der Fußballlehrer vier Jahre in Hauptverantwortung das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern. Von 2007 bis 2009 war Stöver Geschäftsführer Sport des SV Wehen Wiesbaden in der 2. Fußball-Bundesliga. Seit 1. Juli 2009 ist er für die sportlichen Belange des FSV Frankfurt zuständig: "Für den gesamten sportlichen Bereich des FSV Frankfurt wird sich durch die vorgenommene Umstrukturierung nichts ändern."

Präsident Julius Rosenthal fasste zusammen: "Wir sind froh, dass wir heute eine gemeinsame Lösung präsentieren konnten. Dementsprechend vereint möchten wir den erfolgreichen Weg des FSV Frankfurt weitergehen."