Frankfurt - Dem FSV Frankfurt plagen vor dem Gastspiel bei Alemannia Aachen am kommenden Freitag große Verletzungssorgen.

"Die personelle Situation ist, was Stammspieler angeht, aktuell natürlich nicht so schön. Heute kam Samil Cinaz noch hinzu. Er setzt wegen Schmerzen am Wadenbeinköpfchen am Mittwoch mit dem Training aus", bedauert Übungsleiter Hans-Jürgen Boysen.

Hoffnung bei Zafer Yelen

Der Trainer hofft, dass Cinaz‘ Heilungsprozess bis zum Spiel am Freitag weit genug fortgeschritten ist. Ebenso sind die Einsätze von Zafer Yelen (Bluterguss am Sprunggelenk), Alexander Huber, Mario Filllinger (beide Adduktorenprobleme) und Marc Heitmeier (Beckenprellung) gefährdet. "Die medizinische Abteilung arbeitet mit Hochdruck daran, wieder Spieler dem Kader zuzuführen. Ich bin optimistisch, dass ein bis zwei Spieler wieder hinzukommen, insbesondere Zafer Yelen. Ich gehe davon aus, dass bei ihm die Chancen gut stehen, aber ich kann es - Stand jetzt - nicht unterschreiben", sagt Boysen.

Definitiv nicht zur Verfügung stehen Vyacheslav Hleb (muskuläre Probleme), Jutae Yun (Reha nach Knöcheloperation) sowie Tufan Tosunoglu (Reha nach Kreuzbandriss / Quadrizepsmuskelriss). Dennoch ist sich Boysen sicher: "Wir werden auf alle Fälle den Spielberichtsbogen mit Spielern, die die Qualität haben, in Aachen zu bestehen, voll bekommen."