"Wir treffen weiterhin auf sehr starke Gegner in den nächsten Wochen. Wir müssen irgendwann punkten, wenn keiner damit rechnet", hofft FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig vor dem Spiel des FSV Frankfurt beim Karlsruher SC.

"Die Niederlage gegen den FC St. Pauli war unnötig und hat mich geärgert. Aber ich habe die ersten 60 Minuten sehr gut gesehen. Wir waren die bessere Mannschaft gegen ein absolutes Topteam."

Konzentriert in die Partie

"Karlsruhe ist auch eine Spitzenmannschaft, wir müssen konzentriert in die Partie gehen, um den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen nicht größer werden zu lassen", so Reisig weiter. "Sie haben das Spitzenspiel am Montag in beeindruckender Weise gewonnen", pflichtet ihm FSV-Cheftrainer Tomas Oral bei.

"Dadurch und mit dem Trainerwechsel haben sie eine Euphorie entfacht. Es ist eine Spitzenmannschaft." Ein Team, das Oral nicht mit dem FSV vergleichen möchte: "Sie haben einen anderen Etat und andere Ambitionen."

Hartes Spiel in Karlsruhe

Stürmer Matias Esteban Cenci bekräftigt, die Stimmung sei trotz der unzureichenden Punkteausbeute weiterhin sehr gut, aber: "Durch einen Sieg würden wir mehr Selbstvertrauen bekommen und mit noch mehr Spaß trainieren.

Das Spiel in Karlsruhe wird ein hartes Spiel, aber jedes Spiel ist schwer und wie ein Finale. Wenn wir zusammen mitziehen und kompakt stehen, können wir punkten."

Sieben Verletzte bei Frankfurt

Keine leichte Aufgabe für den FSV Frankfurt, der neben den langzeitverletzten Christian Müller und Anil Albayrak (beide Kreuzbandriss) auf Pekka Lagerblom (Muskelverletzung am rechten Oberschenkel), Soumaila Coulibaly (Muskelbündelriss im Adduktorenbereich), Nikolas Ledgerwood (Innenbandteileinriss im rechten Kniegelenk), Florian Stahl (grippaler Infekt) und weiterhin auf Alexander Klitzpera (Innenbanddehnung) verzichten muss.