Köln - Ab 18.30 Uhr rollt am Freitagabend in der zweiten Bundesliga wieder der Ball. Der 8. Spieltag steht an. Den Auftakt machen den 1. FC Nürnberg gegen Union Berlin, SV Sandhausen gegen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue empfängt den VfL Bochum.

1. FC Nürnberg - 1. FC Union Berlin

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Vier Siege in Folge, sechs Spiele sogar in Folge ungeschlagen. Damit hat sich Union Berlin in der Tabelle auf den zweiten Platz katapultiert. Klar, dass die Eisernen heiß sind auf den nächsten Dreier. Den wollen sie am Freitagabend in Nürnberg einfahren. Mit "vielen positiven Dingen" aus den letzten Spielen blickt Trainer Jens Keller positiv auf die Partie. Dass seine Mannschaft in der vergangenen Saison nach 2:0-Führung noch 2:6 verloren hat, ist ihm aktuell ziemlich egal. "Wir sollten nicht zu viel an die Vergangenheit denken", sagt Keller. Die Gegenwart ist ja auch viel schöner.

Für Nürnberg allerdings überhaupt nicht. Der Club steht aktuell nur auf Platz 16 der Tabelle, hat am letzten Spieltag den lange ersehnten ersten Sieg der Saison eingefahren (3:1 gegen Bielefeld). "Es ist nur ein Sieg. Das ist nur gut, wenn man nachlegen kann. Dafür müssen wir noch mehr tun und noch mehr arbeiten, um jetzt gegen Union bestehen zu können", sagt Nürnbergs Trainer Alois Schwartz.

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SV Sandhausen - SG Dynamo Dresden

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Irgendwie kommt der SV Sandhausen nicht so richtig in Gang. Nach dem jüngsten 1:1 gegen Greuther Fürth steht der SVS auf Platz 14 der Tabelle (6 Punkte). Am Freitag ist Dynamo Dresden zu Gast. SVS-Chefcoach Kenan Kocak erwartet "eine sehr robuste, physisch starke Mannschaft, die auch die spielerische Lösung sucht – das wird sehr, sehr schwer für uns." Wenn es mit dem zweiten Saisonsieg vor heimischem Publikum klappen soll, dann muss seine Mannschaft "an die Grenzen und darüber hinaus gehen“.

Dresden schwächelte in den letzten Spielen ein wenig. Seit drei Spielen konnte der Aufsteiger nicht mehr gewinnen, zuletzt gab es ein 2:2 gegen die Würzburger Kickers. Und auch gegen Sandhausen erwartet Trainer Uwe Neuhaus kein einfaches Spiel. "Sandhausen ist sehr gut organisiert, es ist gegen sie immer schwierig, überhaupt Torchancen herauszuspielen. Vor der Qualität und Stärke des Gegners sind wir gewarnt.“ Zu verschenken haben die Dresdener allerdings nichts in Sandhausen. Der Tabellenzehnte fährt mit einer klaren Vorgabe zum SVS: "Wenn wir klar im Kopf sind und uns auf das konzentrieren, was wir können, dann werden wir dort gewinnen", sagt der Trainer zuversichtlich.

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FC Erzgebirge Aue - VfL Bochum

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Pavel Dotchev erwartet ein schweres Spiel für Erzgebirge Aue am Freitagabend. Mit dem VfL Bochum ist für ihn "eine absolute Spitzenmannschaft" zu Gast. Nach der letzten 0:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen den Karlsruher SC war der Tranier nicht zufrieden, blickt aber inzwischen wieder positiv auf die nächste Aufgabe. Denn: "Wir haben dies Woche gut gearbeitet", weiß Dotchev, "darum bin ich auch überzeugt, dass wir am Freitag wider die alte Frische - geistig und physisch - abrufen können." Mit drei Punkten dürfte es für die Auer in der Tabelle von Platz zwölf ganz sicher auch nicht ein bisschen nach oben gehen.

Auch der Gegner aus Bochum hätte gegen einen Sieg nichts einzuwenden. Vier Punkte konnte der VfL aus der englischen Woche nur mitnehmen, zum Ende gab es ein 1:1 gegen den VfB Stuttgart. Die Bochumer, die durchaus mit Ambitionen in diese Saison gestartet sind, stehen aktuell mit neun Punkten auf Platz neun. Trainer Gertjan Verbeek erwartet einen kampfstarken, leidenschaftlichen und energiegeladenen Aufsteiger. "Sie spielen guten Fußball, Aue ist fast auf Augenhöhe“, sagt der Trainer. "Wir sind gewarnt, aber wir werden unsere Möglichkeiten bekommen.“

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