Der SC Freiburg hat den Aufstieg in die Bundesliga drei Spieltage vor dem Saisonende perfekt gemacht. Die Dutt-Elf siegt in Koblenz und profitiert vom Ausrutscher der Mainzer in St. Pauli. Im Franken-Derby zwischen Fürth und Nürnberg gibt es keinen Sieger. Der 31. Spieltag im Überblick:

TuS Koblenz - SC Freiburg 2:5 (2:2)

Die Breisgau-Brasilianer zaubern nach vier Jahren Abstinenz wieder in der Bundesliga: Der SC Freiburg hat durch das 5:2 (2:2) bei der TuS Koblenz und aufgrund der Patzer der Konkurrenz bereits am 31. Spieltag die Rückkehr in die Elite-Klasse perfekt gemacht. Für die Freiburger, die als erster Aufsteiger der laufenden Saison feststehen, ist es bereits der vierte Aufstieg in die Bundesliga.

Rund 2.000 mitgereiste Freiburger Fans feierten in Koblenz ausgelassen die erneute Zugehörigkeit zu den besten 18 Clubs Deutschlands. Nach Spielende wurden die Stadiontore geöffnet, die Gäste-Anhänger strömten auf den Platz und zelebrierten den Erfolg ihrer Mannschaft. Die SC-Spieler streiften T-Shirts mit der Aufschrift "Wir sind dann mal oben" über. Außerdem gab es Sektduschen.




SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0)

Der 1. FC Nürnberg hat im 253. Frankenderby einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Bundesliga unternommen und den Aufstiegsträumen des Rivalen Greuther Fürth einen Dämpfer verpasst. Die Mannschaft von Coach Michael Oenning erkämpfte sich im ältesten Nachbarschaftsduell des deutschen Fußballs bei den "Kleeblättern" ein 1:1 (0:0) und wahrte so die Chance auf die direkte Rückkehr ins Oberhaus über die Relegation.




FC St. Pauli - 1. FSV Mainz 05 2:0 (1:0)

Der FSV Mainz 05 hat im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen kassierte beim FC St. Pauli eine 0:2 (0: 1)-Niederlage und hat mit 54 Punkten auf dem Konto als Zweiter nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.




FC Ingolstadt - Rot Weiss Ahlen 0:2 (0:0)

Der FC Ingolstadt verlor im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Horst Köppel das Kellerduell gegen Rot Weiss Ahlen 0:2 (0:0). Als Tabellenvorletzter hat das in der Rückrunde noch immer sieglose Ingolstadt nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Die Westfalen sind bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz damit fast gerettet.




FSV Frankfurt - MSV Duisburg 0:0

Der MSV Duisburg muss den Aufstieg in die Bundesliga wohl abschreiben. Die Mannschaft von Trainer Peter Neururer kam am 31. Spieltag nicht über ein 0:0 beim FSV Frankfurt hinaus und liegt vor den Spielen der Konkurrenten weiter vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Frankfurt gab nach sieben Heimsiegen in Serie wieder Punkte vor eigenem Publikum ab und steckt weiter im Abstiegskampf.




VfL Osnabrück - Alemannia Aachen 2:1 (1:0)

Alemannia Aachen hat im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga einen vielleicht schon vorentscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Jürgen Seeberger verlor beim Abstiegskandidaten VfL Osnabrück am 31. Spieltag 1:2 (0:1) und liegt damit vor den Spielen der Konkurrenten weiter drei Punkte hinter dem 3. Rang, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Osnabrück dagegen kletterte durch den achten Saisonsieg zumindest bis Sonntag auf den 15. Platz.




Rot-Weiß Oberhausen - SV Wehen Wiesbaden 0:1 (0:1)

Der SV Wehen Wiesbaden steht als erster Absteiger aus der 2. Bundesliga fest. Zwar gewannen die Hessen bei Rot-Weiß Oberhausen 1:0 (1:0) und verbuchten den ersten Auswärtssieg der Saison, haben aber durch den Sieg des direkten Konkurrenten VfL Osnabrück gegen Alemannia Aachen drei Spieltage vor Schluss zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16.




1. FC Kaiserslautern - FC Augsburg 1:0 (1:0)

Der 1. FC Kaiserslautern hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Milan Sasic seine Aufstiegschancen gewahrt. Der FCK besiegte beim Debüt von Interimstrainer Alois Schwartz den FC Augsburg 1:0 (1:0) und zog auf Platz 4 der Tabelle zunächst nach Punkten mit dem Dritten 1. FC Nürnberg gleich, der am Sonntag im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth antritt.




TSV 1860 München - Hansa Rostock 3:3 (1:2)

1860 München kam im wichtigen Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Hansa Rostock dank eines Last-Minute-Tores nur zu einem 3:3 (1:2) und liegt nach dem achten Spiel in Folge ohne Sieg nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Rostock setzte seine Erfolgsserie fort und blieb auch im achten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Andreas Zachhuber ungeschlagen. Mit 35 Punkten behaupteten die Hanseaten den 14. Tabellenplatz.