Florian Niederlechner schoss in den letzten vier Spielen fünf Tore für den Sport-Club - © © gettyimages / Grimm
Florian Niederlechner schoss in den letzten vier Spielen fünf Tore für den Sport-Club - © © gettyimages / Grimm
2. Bundesliga

Niederlechner: "Es wird noch ein hartes Rennen"

Köln - Nach fünf Siegen in Folge hat sich der SC Freiburg die Tabellenspitze der 2. Bundesliga zurückerobert. Zu den Erfolgsgaranten der Breisgauer zählte zuletzt auch der aus Mainz ausgeliehene Florian Niederlechner, dem in den letzten vier Partien fünf Treffer gelangen. Im Interview mit bundesliga.de spricht der 25-jährige Torjäger über seinen Wechsel in die 2. Bundesliga, seinen Lauf und die Freiburger Aufstiegschancen.

"Das Spiel gegen die Fortuna war ein kleiner Knall"

bundesliga.de: Florian Niederlechner, Sie kamen in der Winterpause aus Mainz nach Freiburg und haben in den letzten vier Punktspielen für den Sport-Club Freiburg nun fünf Tore geschossen...

Florian Niederlechner: Ich glaube, dass schon mit meinem ersten Tor gegen Kaiserslautern bei mir persönlich der Knoten geplatzt ist. Diesen Lauf möchte ich so lange wie möglich fortsetzen und der Mannschaft mit Toren oder Vorlagen helfen.

bundesliga.de: Wie sehr kommt Ihnen die Freiburger Fußballphilosophie entgegen?

Niederlechner: Die Art und Weise, wie hier Fußball gespielt wird, gefällt und liegt mir. Hier kann ich meine Stärken am besten einbringen. Darum habe ich den Sport-Club ausgewählt.

bundesliga.de: Ihr ehemaliger Trainer in Mainz, Martin Schmidt, hat sich sehr lobend über Ihre Entwicklung in Freiburg geäußert. Warum hat es in Mainz aus Ihrer Sicht nicht ganz dauerhaft für die erste Mannschaft gereicht?

Niederlechner: Am Anfang der Saison habe ich noch gespielt, aber meine Chance nicht genutzt. Wir haben das erste Spiel gegen Ingolstadt verloren. Danach war ich raus aus der Startelf, Yoshinori Mutu hat es richtig gut und seine Tore gemacht. Und ich habe nur noch sehr wenige Chancen bekommen und nur kurz gespielt. Aber ich bin ein Spieler, der Selbstvertrauen braucht. Davon war dann in Mainz nicht mehr viel da. In Freiburg sieht man bei mir jetzt, was alles gehen kann, wenn man Selbstvertrauen hat.

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