Für die Verantwortlichen bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison in der Bundesliga auf Hochtouren. So wurden die Kaderplanungen bereits vorangetrieben.

Marco Kurz hatte die Woche nach dem letzten Saisonspiel genutzt, um mit allen Spielern intensive Einzelgespräche zu führen, und ihnen ihre Situation und Perspektiven zu verdeutlichen. Auch Stefan Kuntz führte entsprechende Sitzungen mit den Spielern durch.

Von den ausgeliehenen Spielern kehrt Daniel Pavlovic zum FC Schaffhausen zurück. Für ihn wäre laut den FCK-Verantwortlichen der Schritt in die Bundesliga noch zu groß. Gleiches gilt für Dragan Paljic, dem nahegelegt wurde, sich anderweitig zu orientieren. Auch die Spieler Dario Damjanovic, Fabian Müller und Anel Dzaka haben sportlich keine Perspektive mehr.

Priorität liegt auf Ersatz für Sam und Jendrisek

FCK-Urgestein Sascha Kotysch hat das ihm unterbreitete Angebot abgelehnt und will neue Herausforderungen suchen, um sich weiterzuentwickeln. Ihm wünscht der gesamte Verein für seine sportliche und private Zukunft alles Gute. Luis Robles, der aktuell in den USA bei seiner Familie weilt, hat das Angebot des FCK ebenfalls nicht angenommen. Hier steht eine Entscheidung über seinen Verbleib weiterhin aus.

Den Profis Ivo Ilicevic sowie Markus Steinhöfer wurde unterdessen mitgeteilt, dass die Priorität aktuell auf einem Ersatz für die gewechselten Spieler Erik Jendrisek und Sidney Sam läge.

"Das begrenzte Budget für Transferentschädigungen lässt es erst danach zu, die Verhandlungen mit Frankfurt oder Bochum fortzuführen", so Stefan Kuntz. Mit dem VfB Stuttgart wird im Augenblick intensiv über einen Verbleib von Georges Mandjeck beim 1. FC Kaiserslautern verhandelt.