Energie Cottbus und der 1. FC Kaiserslautern wollen auch nach dem 3. Spieltag noch ungeschlagen bleiben. Während die Lausitzer die SpVgg Greuther Fürth empfangen, haben es die "Roten Teufel" mit Alemannia Aachen zu tun. Im Spiel zwischen Oberhausen und Ahlen treffen zwei noch sieglose Teams aufeinander. Verfolgen Sie die Sonntagsspiele ab 13:15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio.

Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth

Der Absteiger hat nach dem gelungenen Saisonstart mit vier Punkten aus zwei Spielen jede Menge Selbstvertrauen getankt. "Wir wollen den eingeschlagenen Weg weiter gehen", fordert Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. "Dazu brauchen wir ein Höchstmaß an Bereitschaft."

Für den ehemaligen Osnabrück-Coach, könnte die Partie gegen die Franken schon ein Fingerzeig für die gesamte Saison sein."Wenn wir gegen Fürth gewinnen, ist dies schon eine Tendenz. Dann setzen wir uns in der Tabelle vorerst oben fest. Weil diese Mannschaft überall auswärts etwas holen kann, kann sie auch aus Koblenz vor der Spielpause etwas mitbringen", so Wollitz.

Wichtig sei, ob Igor Mitreski und Stanislav Angelov nach ihrem kraftraubenden Doppeleinsatz in der vergangenen Woche wieder vollständig regeneriert sind. "Diese beiden Spieler können bei Partien auf Augenhöhe den Unterschied ausmachen", sagt der Trainer.

Doch auch die Gäste sind nach dem 4:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt schon wieder auf Betriebstemperatur. "Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Das wollen wir nun gegen Cottbus bestätigen und meine Mannschaft traut sich das auch zu", ist sich Fürths Trainer Benno Möhlmann sicher. "Wir können dort bestehen und wollen punkten."


1. FC Kaiserslautern- Alemannia Aachen

Der 1. FC Kaiserslautern will nach seinem makellosen Saisonstart noch eins drauflegen. Im Heimspiel gegen Alemannia Aachen soll der dritte Sieg im dritten Spiel eingefahren werden. Mit drei vor der 18. Minute erzielten Ligatoren entpuppten sich die Roten Teufel bislang als echte Frühstarter. Und auch die Statistik spricht für den FCK: In den elf Partien zwischen Kaiserslautern und Aachen gab es noch nie einen Auswärtsieg.

Sollte der unter der Woche wegen Kniebeschwerden pausierende Florian Dick grünes Licht geben, spricht vieles dafür, dass Trainer Kurz zum dritten Mal in Folge auf die selbe Startelf setzt. Bei den Alemannen, denen die Tivoli-Premiere am vergangenen Montag durch den 5:0-Sieg von St. Pauli gründlich verdorben wurde, fallen Lukasz Szukala sowie Abdul Özgen kurzfristig aus.

Trainer Jürgen Seeberger duldet keine Nachlässigkeiten mehr: "Die Partie ist noch in den Köpfen der Spieler, und das ist auch gut so. Das zwingt jeden einzelnen noch mehr, sich hundertprozentig zu konzentrieren. Nun geht es darum, nach dem Tiefschlag wieder aufzustehen und in Kaiserslautern eine Reaktion zu zeigen."


Rot-Weiß Oberhausen - Rot-Weiss Ahlen

Beide Mannschaften warten noch auf ihren ersten Saisonsieg. Während Oberhausen nach dem 2:2 in Augsburg zumindest einen Zähler auf der Habenseite verbuchte, steht Ahlen noch gänzlich ohne Zähler da. Wirft man einen Blick in die Statistik, wird deutlich, dass die Heimmannschaft nicht unbedingt Favorit ist. Seit dem Mai 2003 gab es in acht Duellen keinen einzigen Heimsieg mehr - aber nicht weniger als sechs Auswärtssiege. 2008/09 gewannen beide Teams jeweils mit 3:1 auf des Gegners Platz.

Zumindest personell sieht es für RWO wieder besser aus. Nach Tim Kruse, der keinerlei Probleme mehr an der Achillessehne hat, und Daniel Gordon konnte auch Ronny König das volle Trainingsprogramm am Freitag mitmachen.

Ahlens Coach Stefan Emmerling will seiner Manschaft den Schlendrian in der Anfangsphase austreiben. Daher fordert er, "diesmal gleich von Beginn an hellwach zu sein". In Hamburg und gegen Kaiserslautern habe ihm nicht gefallen, "dass wir erst so spät ins Spiel gefunden haben."