Es war vor dem Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Schaffhausen. Beim Aufwärmen. Auf einmal lag Mathias Abel, der FCK-Neuzugang vom FC Schalke 04, auf dem Boden und musste einige Minuten behandelt werden.

Physio Dirk Pagenstecher kümmerte sich um ihn, aber zum Einsatz gegen den Schweizer Erstligisten reichte es nicht. Abel musste mit einem dicken Verband schon vor dem Anpfiff vom Platz.

"Mit dem Knie ist alles okay"

Am Mittwoch (16. Juli) gab es dann die Gewissheit: Nach genauester Untersuchung stellte die ärztliche Abteilung um Mannschaftsarzt Dr. Schläfer einen Muskelfaserriss fest. Somit fällt der gebürtige Lauterer für die nächsten Trainingseinheiten und wahrscheinlich auch für das Trainingslager in Marburg aus (19. bis 27. Juli).

Wenn man an seine Krankengeschichte denkt, da konnte man schon das Schlimmste befürchten, doch der 27-Jährige gab gleich Entwarnung: "Keine Sorge, mit dem Knie ist alles okay."

Fortschritte bei Sippel, Demai und Bugera

Auch sein FCK-Kollege Marcel Ziemer konnte am Mittwoch nicht beim Training teilnehmen. Die Nummer "11" des FCK bekam beim Spiel gegen den FC Schaffhausen bei einem Zweikampf einen Schlag ans Knie und musste demzufolge als Vorsichtsmassnahme pausieren.

Dagegen gibt es bei Alexander Bugera, Aimen Demai und Tobias Sippel deutliche Fortschritte zu erkennen. Spätestens im Trainingslager können die drei FCK-Profis wieder Vollgas geben.