Rostock muss in die Relegation, Frankfurt atmet auf - und auf dem Betzenberg stieg die große Meisterparty.

Beim 1. FC Kaiserslautern und dem FSV Frankfurt herrschte Feierlaune. Das späte Tor zum 1:1 (0:0) gegen den FC Augsburg ließ die Stimmung beim viermaligen deutschen Meister FCK noch einmal hochkochen. "Wir sind wahnsinnig stolz und werden nun die ganze Nacht feiern", sagte Trainer Marco Kurz - dann gingen die Bierfontänen auf ihn nieder.

St. Pauli verpasst die Meisterschaft

Der FC St. Pauli hatte mit einem 1:2 (1:1) gegen den SC Paderborn zwar das Nachsehen im Kampf um Rang eins, die Bundesliga-Rückkehr wurde aber auch auf dem Kiez kräftig begossen.

Den Aufstieg feierten die Spieler nach dem Abpfiff mit einer Zugabe in den Trikots aller Bundesligisten - Timo Schultz trug das Jersey des Lokalrivalen Hamburger SV. Frankfurt gelang mit einem 1:1 (0:1) gegen Absteiger TuS Koblenz der Klassenerhalt.

Jendrisek besorgt späten FCK-Ausgleich

In Kaiserslautern feierten die Zuschauer im mit 48.500 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion und tausende Fans auf dem Marktplatz die Meisterschaft. Die Meisterschale wurde unter Riesenjubel von 54er-Weltmeister und FCK-Ikone Horst Eckel überreicht.

Stephan Hain (74.) hatte den FC Augsburg, der in der Relegation nun gegen den Erstligisten 1. FC Nürnberg antritt, in Führung gebracht - Erik Jendrisek (90.+1) konterte in seinem letzten Spiel vor dem Wechsel zu Schalke 04 mit dem 1:1.

Spielunterbrechung in Düsseldorf

In Düsseldorf wurde die Partie zwischen der Fortuna und Hansa Rostock von Schiedsrichter Wolfgang Stark zwischenzeitlich unterbrochen, weil auf den Zuschauerrängen Feuerwerkskörper abgebrannt wurden.

Hansa Keeper Alexander Walke wurde von einem Feuerwerkskörper getroffen, der 26-Jährige musste sich behandeln lassen, beide Teams gingen für eine Viertelstunde in die Kabine. Als Walke sich anschließend zurück ins Tor stellte, kassierte er umgehend Gegentreffer durch Marcel Gaus (10.) und Bamba Anderson (31.).

Tim Sebastian (50., Handelfmeter) sorgte noch einmal für Hoffnung bei Hansa - aber Martin Harnik sorgte für den Endstand (56. ). In der Schlussphase wurden erneut Feuerwerkskörper abgebrannt. Schiedsrichter Stark unterbrach nochmals für mehrere Minuten. Die zweite Unterbrechung ließ der Referee nicht mehr nachspielen und pfiff ab.