Cottbus - Der FC Energie bangt vor dem Heimspiel gegen Karlsruhe am Montag (ab 20 Uhr im Live-Ticker)um vier Stammspieler - Trainer Klaus-Dieter Wollitz hofft aber noch auf deren Einsatz.

Dem sehr guten Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten FK Teplice folgten am Mittwoch also Sorgenfalten beim FC Energie Cottbus. So ist das Sturmduo Emil Jula und Nils Petersen ebenso wie Daniel Adlung und Torhüter Thorsten Kirschbaum angeschlagen.

Adlung hatte am Dienstag bereits beim Warmmachen Beschwerden in der Oberschenkelmuskulatur, wurde aus der Startformation kurzfristig gestrichen. Vorsichtshalber. "Ich hoffe, dass es nicht es so schlimm ist. Aber auch am nächsten Vormittag hatte ich ein merkwürdig taubes Gefühl im Muskel", bestätigte "Adi" und beschränkt sich einschließlich Donnerstag auf individuelles Training. Am Freitag will er im Hinblick auf die Heimpartie gegen den KSC wieder mit dem Team trainieren, ist heiß auf die Flutlichtbegegnung im Stadion der Freundschaft - seine erste im FCE-Trikot.

In ärztliche Behandlung begab sich wegen ähnlicher Schwierigkeiten auch Nils Petersen. Erst nach dem Spiel klagte der Energie-Stürmer über muskuläre Probleme, die sich über Nacht eher verstärkten als besserten. Hinzu kommt die Sorge um Jula, der wegen eines grippalen Infekts gänzlich pausierte und am Mittwoch nur "Zaungast" war. Mit Thorsten Kirschbaum befindet sich auch die Nummer "1" des FC Energie noch nicht im Mannschaftstraining, wurde am Mittwoch wegen seiner Kapselverletzung im Daumen erneut getapet.

Bei allen vier Leistungsträgern besteht zwar Hoffnung auf Genesung bis zum nächsten Spiel gegen Karlsruhe - die Sorgenfalten bei Trainer Pele Wollitz waren dennoch nicht zu übersehen.