Hamburg - Der FC St. Pauli hat in der Tabelle der 2. Bundesliga den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt. Knapp eine Woche nach dem Aus im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (1:4) bezwangen die Hamburger die SpVgg Greuther Fürth in einem sehr kampfbetonten Spiel mit 3:2 (2:1) und bleiben damit in der 2. Bundesliga ungeschlagen. Es war der erste Heimsieg der Hanseaten gegen die Franken seit 17 Jahren.

Auch ohne fünf verletzte Stammspieler legten die Gastgeber vor 28.421 Zuschauern am Millerntor schon in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Erfolg. Marc Rzatkowski (19.) und Marcel Halstenberg (34.) trafen für die Norddeutschen, ehe Sebastian Freis (42.) per Kopfball für die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck verkürzte.

Rzatkowski mit der Entscheidung

Für die Entscheidung sorgte der zweite Treffer Rzatkowskis (74.), Robert Zulj (79.) konnte nur den erneuten Anschlusstreffer erzielen. Darüber hinaus hätten beide Teams weitere Tore schießen können. Halstenberg traf in der 56. Minute per Freistoß den Innenpfosten, sieben Minuten später scheiterte Freis aus kurzer Distanz an St. Paulis Torhüter Robin Himmelmann.

"Wir haben viel Selbstvertrauen getankt, und in den letzten Minuten haben uns die Zuschauer den besonderen Kick gegeben", sagte Halstenberg. Fürths Coach Stefan Ruthenbeck war mehr vom Ergebnis als von seinen Schützlingen enttäuscht: "Die Mannschaft hat gut gespielt. Es ist mehr als bitter, dieses Spiel zu verlieren."

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SID