Zusammenfassung

  • Jens Keller wird als neuer Trainer beim FC Ingolstadt vorgestellt

  • Der 48-Jährige freut sich auf "eine interessante Aufgabe"

  • Gegen den SV Darmstadt wird er erstmals auf der Bank sitzen

Ingolstadt - Trainer Jens Keller hat bei seinem Amtsantritt beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga FC Ingolstadt vor zu hohen Erwartungen gewarnt. "Es ist nicht so, dass ich hier bin, die Hand auflege und dann alles gut wird. Wir werden alle anpacken müssen und da nehme ich wirklich jeden mit rein - vom Spieler zum Fan", sagte der frühere Coach des VfB Stuttgart, von Schalke 04 und Union Berlin.

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Auch wenn der FCI nach dem 1:2 (0:1) gegen den Hamburger SV weiterhin Tabellenletzter ist, sei das "eine interessante Aufgabe mit tollen Bedingungen. Ich habe große Lust mit diesen Jungs zu arbeiten", sagte der 48-Jährige bei seiner Vorstellung am Sonntag. Seinen Einstand gibt Keller am kommenden Samstag (13.00 Uhr/Sky) bei Darmstadt 98.

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Keller wurde bei den Schanzern als Nachfolger des entlassenen Alexander Nouri verpflichtet, der Vertrag des früheren Profis läuft bis Saisonende. "Wir ordnen alles unter, vereinen sämtliche Kräfte und wollen so am Ende um jeden Preis die Klasse halten. Um nichts anderes geht es. Deshalb läuft der Vertrag mit Jens auch nur bis Sommer", sagte Geschäftsführer Harald Gärtner.

"Es ist nicht so, dass ich hier bin, die Hand auflege und dann alles gut wird. Wir werden alle anpacken müssen und da nehme ich wirklich jeden mit rein - vom Spieler zum Fan." Jens Keller

Mit Keller drücke der ehemalige Bundesligist "auf den Reset-Knopf. Wir starten bei null. Unsere Situation ist, wie sie ist. Wir schauen nicht zurück. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Klasse halten", betonte Gärtner.

Gegen den HSV war der FCI interimsmäßig von U19-Coach Roberto Pätzold betreut worden. Nouri war nach nur acht Spielen ohne Sieg entlassen worden. Insgesamt wartet Ingolstadt schon seit elf Partien auf ein Erfolgserlebnis.

SID