2. Bundesliga

1:0! Der 1. FC Heidenheim 1846 holt den Dreier beim FC Hansa Rostock

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Auswärtssieg am 1. Spieltag der 2. Bundesliga für den 1. FC Heidenheim 1846: Stefan Schimmer erzielte das Tor des Tages gegen den FC Hansa Rostock, köpfte zum Sieg bringenden 1:0 in der 50. Minute ein.

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Sorgte für eine gute Chance: Tim Kleindienst - IMAGO/Andy Buenning/ Eibner-Pressefoto/IMAGO/Eibner

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Während beim FC Hansa Rostock mit Dennis Dressel, Sebastian Thill und Kai Pröger gleich drei Neuzugänge in der Startformation standen, bot der 1. FC Heidenheim 1846 nur einen frisch verpflichteten Spieler auf: Jan-Niklas Beste. Beim Luxemburger Thill missriet das Debüt auf unglückliche Art und Weise. Nach einem Kopfballduell in der fünften Minute landete die Nummer 29 unsanft, verdrehte sich dabei leicht das Sprunggelenk. Thill versuchte es humpelnd weiter, sorgte mit einem Weitschuss für den ersten Abschluss der Rostocker (11.) – musste in der 23. Minute dann aber verletzt aufgeben.

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Die beiden Mannschaften gingen in den Zweikämpfen intensiv zu Werke, in der Offensive ging den Teams die Zielstrebigkeit allerdings ein wenig ab. Sinnbildlich dafür auch ein direkter Freistoß von Simon Rhein aus 18 Metern Entfernung, der einige Meter über den Heidenheimer Kasten ging (16.). Vier Minuten später war Lukas Fröde nach einer Rhein-Ecke komplett frei im Torraum, brachte jedoch keinen Druck hinter den Ball, den Kevin Müller demnach problemlos fangen konnte. Auch Jan Schöppner machte es nach einer schönen Kombination der Gäste nicht besser: Sein unbedrängter Schuss aus 17 Metern Entfernung ging flach und unplatziert genau zu Markus Kolke (22.).

Schimmer erwischt Hansa kalt

Der für Thill eingewechselte Haris Duljevic hätte aus einer hohen Balleroberung der Rostocker ebenfalls mehr machen können, doch sein Schuss aufs kurze Eck wurde von Müller pariert (24.). Bei Jens Härtels Mannschaft war Pröger der auffälligste Mann mit seinen vielen Tiefenläufen. Dem Angreifer mangelte es nur ein wenig an Präzision beim letzten Pass. Die beste Rostocker Chance bot sich John Verhoek nach einem weiteren Rhein-Standard: Der Niederländer köpfte die Freistoß-Flanke allerdings knapp über das Tor (35.). Beim Team von Frank Schmidt sorgte dann Tim Kleindienst mit einem Schuss ans linke Außennetz für das nächste, kleinere Ausrufezeichen (43.) bei den mit mehr Ballbesitz agierenden Heidenheimern.

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Die Gäste kamen gut aus der Kabine und erzielten aus dem Nichts die Führung: Beste setzt sich rechts durch, machte einen Schritt nach innen und schlug mit links eine Flanke zum zweiten Pfosten. Dort schüttelte Stefan Schimmer Nico Neidhart zu leicht ab und köpfte dann freistehend in die rechte Ecke zum 1:0 ein (50.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später kam es beinahe zum Abziehbild des gerade gefallenen Tores: Beste flankte von rechts mit links zum zweiten Pfosten – dieses mal aber zu Kleindienst. Der köpfte aber auch nicht in die Maschen, sondern weit drüber (52.).

Rostock mangelt es an der Präzision

Rostock brauchte ein wenig, fand aber wieder besser in die Partie und erhöhte den Druck. Der FCH drängte Heidenheim immer mehr in deren Hälfte, es kam vorerst aber aufgrund fehlender Präzision nur zu einer richtig gefährlichen Torchance: In der 67. Minute flankte der eingewechselte Nils Fröling von links in den Strafraum, wo der aufgerückte Fröde einen wuchtigen, aber zu zentralen Kopfball aufs Heidenheimer Tor brachte. Keeper Müller hatte damit keinerlei Probleme.

Die beste Chance zum Ausgleich hatte der Joker Ridge Munsy: Weil der Angreifer 17 Meter vor dem Tor nicht richtig angegangen wurde, schloss er aus zentraler Position mit rechts ab. Müller war schnell in der linken Ecke und parierte den Schuss (84.). Die clever und ruhig verteidigenden Heidenheimer spielten die Partie souverän zu Ende, setzten gar noch einige Nadelstiche nach vorne. Bei Rostock fehlten immer wieder wenige Zentimeter beim letzten Pass, ein Punkt wäre verdient gewesen.