Cottbus - Dem FC Energie Cottbus und seinen Fans wurde eine große Ehre zuteil. Der Verband Deutscher Sportjournalisten würdigte das beispielhafte Verhalten der Anhänger, der Mannschaft und des Vereins im Zusammenhang mit der schweren Verletzung des Osnabrücker Spielers Flamur Kastrati im März 2011 mit der Fairplay-Trophäe. Stellvertretend für den FCE nahmen Kapitän Marc Kruska und Markus Brzenska den Preis aus den Händen von DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Georg Moldenhauer und VDS-Präsident Erich Laaser bei der feierlichen Veranstaltung in Travemünde entgegen.

Laudator Dr. Hans-Georg Moldenhauer freute sich besonders, dass in diskussionsreichen Zeiten über wiederholtes Fehlverhalten von Fußball-Anhängern in Deutschland mit dieser Ehrung auch einmal faires, einfühlsames, vorbildliches Auftreten von Fans erkannt und entsprechend hoch eingeschätzt wird.

Zweite Auszeichnung für den FCE

Die Fairplay-Trophäe der deutschen Sportjournalisten für besonders vorbildliche Haltung hatte 1965 das deutsche Box-Idol Max Schmeling gestiftet. Der FC Energie Cottbus reiht sich nunmehr ein in eine Phalanx namhafter Preisträger wie Jürgen Klopp, Arsene Wenger, Miroslav Klose und Timo Boll. Das deutsche Sportpublikum hatte die Fairplay-Trophäe für das Verhalten während der Fußball-WM im eigenen Land 2006 erhalten.

Für den FC Energie Cottbus ist es bereits die zweite Fairplay-Auszeichnung. Auch die Deutsche Olympische Gesellschaft hatte den FCE für den Umgang mit dem Unfall Flamur Kastratis geehrt.