Trotz seiner erst 20 Jahre hat Rot-Weiß Oberhausens Mittelfeldspieler Kim Falkenberg schon einige Trainingslager hinter sich gebracht.

Alleine zwei mit den Profis von Bayer 04 Leverkusen. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen mit RWO in Portugal.

Frage: Kim Falkenberg, welche Unterschiede bestehen zwischen einem Trainingslager mit Bundesligist Bayer und Zweitligist RWO?

Kim Falkenberg: In Leverkusen hatte man als junger Spieler mit den Etablierten wie Bernd Schneider und Carsten Ramelow überhaupt keinen Kontakt. Da war man froh, wenn die deinen Namen beim Training kannten. Bei uns in Oberhausen ist das ganz anders, da spricht jeder mit jedem. Das macht einfach sehr viel Spaß! Ein Unterschied ist sicher der große Betreuerstab, den es in Leverkusen gab. Dadurch wurde individueller trainiert.

Frage: Nur noch zwei Tage bis zum Heimflug nach Deutschland - wie steht es mit dem Kräftehaushalt?

Falkenberg: Der Trainer nimmt uns ganz schön ran. Wir arbeiten jeden Tag hart, um die Grundlagen für die Rückrunde zu legen. Aber jetzt müssen wir schon ganz schön auf die Zähne beißen und Dienstag gegen Stuttgart noch mal alles aus uns rausholen. Im täglichen Training wird es mittlerweile ganz schön schwer.

Frage: Ende des Monats wartet beim Rückrunden-Auftakt gleich die TuS Koblenz auf RWO. Wie wichtig ist diese Spiel?

Falkenberg: Sie ist schon sehr wichtig, denn mit einem Sieg hätten wir neun Punkte Vorsprung auf Koblenz, bei einer Niederlage allerdings nur noch drei. Dann würde Koblenz neuen Schwung bekommen. Aber wir haben es mit den Heimspielen gegen Koblenz, Osnabrück, Wehen Wiesbaden und Frankfurt selbst in der Hand und ich bin überzeugt, dass wir die Klasse halten. So ein Start wie im Sommer wird uns nicht mehr passieren, weil wir jetzt wissen, wie in der 2. Bundesliga gespielt wird.