Bochum - Es sind gute Nachrichten, die Leon Goretzka überbringen konnte. Die Verletzung, die sich der 17-Jährige beim Spiel in Braunschweig zuzog, ist nicht gravierender Natur, wie eine MRT-Untersuchung am Dienstagmorgen ergab.

"Die Untersuchung ergab keinen Befund", berichtete Cheftrainer Andreas Bergmann nach Rücksprache mit der Medizinischen Abteilung, dennoch werde man Goretzka in dieser Woche noch etwas schonen. "Er wird Lauf- und Krafteinheiten machen."

Auch mit Marc Rzatkowski dürfte in dieser Woche nicht auf dem Trainingsplatz zu rechnen sein, der 22-Jährige laboriert nach wie vor an Rückenproblemen. "Ratsche" bekommt stattdessen ein Aufbautraining verordnet.

Kramer vor Rückkehr ins Training



Ab Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren soll derweil Christoph Kramer, der seine Grippe weitgehend auskuriert hat. Auch Michael Delura dürfte zeitnah wieder dabei sein. Der Mittelfeldmann war am Montag wegen der zuletzt hohen Belastung nach langer Verletzungspause geschont worden. Geduld haben muss derweil bei Florian Brügmann, der wie Leon Goretzka in Braunschweig verletzungsbedingt vom Platz musste. Anders als bei Goretzka hatte der Außenverteidiger jedoch keine guten Nachrichten - er zog sich einen doppelten Bänderriss zu und wird erst mal fehlen.

Es sei nicht auszuschließen, dass Brügmann schon gegen Hertha BSC wieder einsatzbereit sei, aber man werde kein Risiko eingehen, erklärte Bergmann.

Gute Nachrichten gibt es derweil von Jonas Acquistapace, Mirkan Aydin und Faton Toski. Das Trio konnte die knapp zweistündige Einheit problemlos mitmachen und könnte gegen die SG Wattenscheid 09 sein Comeback geben. "Geplant ist, dass wir sie einsetzen", so Bergmann.