Cottbus - Der FC Energie will am Montag gegen den Karlsruher SC gewinnen und so das Spitzentrio zu einem Spitzenquartett anwachsen lassen - mit blütenweißer Weste (ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Mit Duisburg, Augsburg und Hertha BSC Berlin gewannen gleich drei Teams ihre ersten drei Spiele. Cottbus will es den Aufstiegsaspiranten nachmachen und spielt gegen Karlsruhe auf Sieg. Die gute Nachricht für Trainer Klaus-Dieter Wollitz: Die zuletzt angeschlagenen Spieler sind einsatzbereit.

Das Sturmduo Emil Jula / Nils Petersen wird daher ebenso im Kader stehen wie Torhüter Thorsten Kirschbaum und Daniel Adlung. Der Mittelfeldspieler drohte auszufallen, meldete sich aber überraschend doch noch fit. Nun freut er sich auf die Partie gegen den KSC. "Flutlicht-Spiele sind etwas ganz besonderes und genießen mit der konkurrenzlosen Live-Übertragung bundesweite Aufmerksamkeit", sagt er.

Schupp-Debüt vor 364 Tagen - in Cottbus

Derweil erinnert sich Karlsruhes Trainer Markus Schupp gerne an sein Debüt als KSC-Coach: Vor exakt 364 Tagen beim FC Energie. Damals gewann Karlsruhe mit 4:2. Und heute? "Wir müssen mit einer kampfstarken Mannschaft rechnen", sagt Schupp, der neben dem rotierenden Mittelfeld vor den Offensivkräften der Lausitzer warnt. "Die Stürmer werden uns viel Aufmerksamkeit abverlangen."

Auf Serhat Akin und Massimilian Porcello muss der Übungsleiter verzichten. Wohl mit von der Partie sein werden Matthias Langkamp und Christian Timm, die zuletzt allerdings ein Sondertraining absolvierten. Alexander Iashvili stieß nach seiner Länderspielreise erst am Freitag wieder zur Mannschaft. "Er ist vom Kopf her noch nicht so frisch", sagte Schupp, der gleichwohl hofft, seinen Kapitän in der verbleibenden Zeit bis zum Anpfiff noch fit zu bekommen.

Nach dem 3:0 gegen Aachen am vergangenen Spieltag will der KSC an die gezeigte Vorstellung anknüpfen, ergänzt Schupp: "Mit dieser Leistung ist in Cottbus sehr viel möglich."