Braunschweig - Holstein Kiel muss in der 2. Bundesliga um den Gewinn der Herbstmeisterschaft bangen. Am letzten Hinrunden-Spieltag kam der Tabellenführer bei Eintracht Braunschweig nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste die Chance, aus eigener Kraft alles klar zu machen. Mit 33 Punkten kann Kiel noch von Fortuna Düsseldorf (31) überholt werden. Der Verfolger spielt am Montag (20.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Nürnberg.

Kiel begann schwungvoll und hatte früh die erste Gelegenheit des Spiels. Einen platzierten Schuss von Marvin Duksch konnte Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic mit einer starken Parade zur Ecke klären (5.). Bis zur Pause bestimmten die Gäste das Spiel, Braunschweig verlegte sich aufs Kontern. Für einen Torerfolg fehlte es auf beiden Seiten an Genauigkeit.

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"Wir haben gefühlt gegen eine gelbe Wand gespielt, das war ein wahnsinnig schweres Spiel für uns. Wir nehmen diesen Punkt gerne mit." Markus Anfang (Trainer Holstein Kiel)
Intensive und zweikampfbetonte Partie am Freitagabend in Braunschweig
Intensive und zweikampfbetonte Partie am Freitagabend in Braunschweig © imago / Huebner

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In der zweiten Hälfte wurde Braunschweig, das in der ersten Runde des DFB-Pokals an Kiel gescheitert war (1:2), aktiver. Die umkämpfte Partie vor 21.075 Zuschauern war offen, Torchancen gab es aber erst in der Schlussviertelstunde. Der Kieler Kingsley Schindler scheiterte mit einem Kopfball an Fejzic (77.), Steven Lewerenz schlenzte den Ball knapp am Tor der Eintracht vorbei (81.).

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"Ich bin wahnsinnig zufrieden. Natürlich wollen wir immer alle gewinnen, aber es war heute ein 0:0 der besseren Sorte. " Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig)
Die erste Halbzeit war ausgeglichen ohne große Torchancen
Die erste Halbzeit war ausgeglichen ohne große Torchancen