Acht Tage vor dem Pflichtspiel-Auftakt zeigte die personell arg gebeutelte TuS Koblenz im Testspiel gegen den KSV Roeselare eine gute Leistung.

TuS Koblenz - KSV Roeselare 4:1 (1:0)

1.100 Zuschauer in Mülheim-Kärlich sahen einen klaren 4:1-Erfolg der Rapolder-Truppe gegen den belgischen Erstligisten. In der ersten Hälfte überzeugte vor allem der französische Testspieler Fabrice Begeorgi, der an fast an allen Offensivaktionen der TuS beteiligt war.

Bereits nach fünf Minuten hätte Njazi Kuqi eine Vorlage des schnellen Linksfuß verwerten müssen, doch der Stürmer schob den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei. In der zehnten Minute tankte sich Emmanuel Krontiris in der Mitte durch, zielte aber ebenfalls knapp vorbei. In der Folge war es immer wieder Begeorgi, der für Torgefahr bei den Schängeln sorgte. In der 23. und 26. Minute scheiterte er bei seinen Versuchen, doch drei Minuten vor dem Pausenpfiff bereitete der 21-Jährige die längst überfällige Führung vor: Wieder war es eine Hereingabe von links, die Kuqi diesmal sicher verwertete.

Nach der Pause konnte sich auch der zweite Testspieler Arber Abilalja beweisen, der - nun im 4-4-2-System - neben Njazi Kuqi auflief. Und Kuqi war es auch, der maßgeblich am 2:0 in der 53. Minute beteiligt war: Den nach einem Foul an ihm fälligen Strafstoß verwandelte Matej Mavric sicher.

Für die weiteren Treffer der jederzeit überlegenen TuS sorgten Gabriel Ferandez (73.) und wiederum Kuqi (77.). Die Belgier kamen nur ein Mal gefährlich vors Gehäuse von David Yelldell, erzielten dabei aber prompt den Ehrentreffer: Jeroen Kanthowinout köpfte zum 4:1 ein (79.).

TuS Koblenz: Yelldell - Cha (57. Bender), Mavric, Richter (70. Ndjeng), Wiblishauser - Ziehl (76. Mader), Hartmann - Parmak (46. Ouedraogo/62. Fernandez), Krontiris (46. Abilalja), Begeorgi (67. Göderz) - Kuqi

Tore: 1:0, 4:0 Kuqi (42., 77.), 2:0 Mavric (53./Foulelfmeter), 3:0 Fernandez (73.), 4:1 Kanthowinout (79.)

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SpVgg Greuther Fürth - Panionios Athen 2:0 (1:0)

Dank der Tore vom frischgebackenen Vater Cidimar und von Ivo Ilicevic gewinnt die SpVgg ihre Generalprobe vor dem DFB-Pokalspiel bei Kickers Offenbach mit 2:0 gegen den griechischen Erstligisten Panionios Athen.

Aufstellung: Kirschstein - Felgenhauer (80. Haas), Biliskov (80. Müller), Meichelbeck (80. Mauersberger), Haman (46. Langen) - Burkhardt (67. Burkhardt) - Schröck (46. Brückner), Ilicevic (67. Kotuljac) - Takyi (67. Sararer) - Nehrig (46. Reisinger), Cidimar (46. Allagui) - Trainer: Benno Möhlmann

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1. FC Nürnberg - FC Getafe 0:0

Der 1. FC Nürnberg spielte im Rahmen seiner Saisoneröffnung im easyCredit-Stadion in seinem letzten Testspiel der Vorbereitung gegen den FC Getafe 0:0.

21.112 Zuschauer sahen eine ordentliche erste Halbzeit, der "Club" hielt gegen den spanischen Erstligisten jederzeit gut dagegen und hatte sogar die besseren Offensivaktionen. Vittek (20.) und Pinola (37.) verfehlten das Tor nach jeweils guten Einzelaktionen nur knapp.

In der zweiten Halbzeit war der "Club" dann deutlich aktiver und nahm das Heft gegen den Madrider Vorort-Verein in die Hand. Trotz guter Torschussgelegenheiten, u. a. durch Breska (68.) und Vittek (79.), gelang dem 1. FC Nürnberg aber kein Treffer. Thomas von Heesen zeigte sich mit der Vorstellung seiner Jungs dennoch zufrieden: "Wir haben gegen den FC Getafe gespielt, das sind schlaue Jungs. In der zweiten Halbzeit hatten wir auch unsere Chancen und gegen dieses Team Unentschieden zu spielen, ist doch etwas."

Raphael Schäfer mit gutem Einstand

Eine tolle Rückkehr feierte der "alte" Neu-"Cluberer" Raphael Schäfer. Schon beim Warmmachen empfingen ihn die "Club"-Fans warmherzig mit viel Applaus. Auf dem Platz lieferte "Rapha" einen guten Einstand und konnte sich vor allem in der zweiten Halbzeit kurz nach einander (61.) super in Szene setzen, als er den Ball zweimal mit der Faust abwehrte.

So spielte der 1.FCN: Schäfer - Pinola, Wolf, Goncalves (46. Abardonado), Breska (81. Pagenburg) - Mnari, Engelhardt (70. Reinhardt), Judt (46. Kluge), Mintal (70. Masmanidis) - Vittek, Charisteas (70. Gygax)

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1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg 0:1 (0:0)

Der 1. FSV Mainz 05 hat am Samstagabend ein Testspiel gegen den Ligakonkurrenten SC Freiburg 0:1 (0:0) verloren.

Vor 3.500 Zuschauern im Bahlinger Kaiserstuhlstadion erzielte Jonathan Jäger (78.) in einer insgesamt ausgeglichenen Partie den Treffer für die Breisgauer. 05-Coach Jörn Andersen zeigte sich trotz der Niederlage im letzten Testspiel vor dem Saisonauftakt im DFB-Pokal beim SV Babelsberg recht zufrieden.

"Das war ein guter Test, den wir etwas unglücklich verloren haben, weil wir unsere großen Torchancen nicht genutzt haben", sagte Andersen.

"In der ersten Halbzeit haben wir die Räume gut zugemacht und den Gegner zu Fehlern gezwungen, haben aber dann zu schlampig gespielt. Nach der Pause war die Partie offener, wir haben schnell in die Spitze gespielt, aber vor dem Tor hat das letzte Quäntchen gefehlt." Bei den 05ern kamen als Testspieler Innenverteidiger Karim Saidi (Feyenoord Rotterdam) und Angreifer Dragan Bogavac (zuletzt SC Paderborn) zum Einsatz.

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Hansa Rostock - Naestved BK 2:1 (1:0)

Der FC Hansa hat bei der Generalprobe für das Pokalspiel am kommenden Samstag bei Holstein Kiel noch einmal Selbstvertrauen tanken können.

Obwohl mehrere Stammspieler nicht zur Verfügung standen, wurde das Testspiel bei Naestved BK 2:1 (1:0) gewonnen. In der ersten Halbzeit beschränkte sich der dänische Zweitligist vornehmlich auf die Defensive und konnte sich selbst keine Torchancen erspielen. Die Hanseaten hingegen tauchten bereits nach drei Minuten erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf: Nach einer schönen Kombination über Bartels und Schindler verfehlte Lechleiter den Ball äußerst knapp.

Ein Schindler-Zuspiel nahm Dorn herrlich mit der Brust an und zog Volley ab, doch der Torhüter parierte (17.). Fast eine Kopie dieser Aktion führte dann schließlich zum 1:0 der Hanseaten. Nach Ablage von Schindler traf Dorn per Flachschuss genau ins Eck. Fast hätte es kurz darauf sogar 2:0 gestanden, doch Lechleiters Schuss aus halblinker Position wurde zur Ecke abgefälscht (37.).

Zur zweiten Halbzeit wurde unter anderem der französische Gastspieler Jackson Mendy eingewechselt und gab schon nach einer halben Minute den ersten Torschuss ab. Insgesamt bot er über 45 Minuten eine solide Leistung. Nach der Pause gab es ein verteiltes Spiel in dem die Hanseaten zunächst auf 2:0 erhöhen konnten. Nach tollem Pass von Retov nahm Regis Dorn den Ball aus der Drehung direkt und traf genau unter die Latte.

Der Treffer der Gastgeber zum 1:2 Endstand fiel schließlich nach einem Angriff über die rechte Seite. Ulrik Balling tauchte plötzlich in der 78. Minute frei vor Hahnel auf und überwandt den Hansakeeper mit einem Lupfer. Unmittelbar nach dem Spiel traten die Rostocker die Heimreise an, um am Sonntag zum Fantag ab 14 Uhr pünktlich für ihre Anhänger da zu sein.

Aufstellung: Hahnel - Langen, Lense, Orestes, (60. Lukimya), Pearce (46. Mendy) - Bartels, Retov (66. Bülow), Rathgeb, Lechleiter (46. Cetkovic) - Schindler (60. Menga), Dorn Torfolge: 0:1 Dorn (35.), 0:2 Dorn (59.), 1:2 Balling (78.)

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Rot-Weiß Oberhausen - 1. FC Kleve 3:1 (2:0)

Zum Abschluß des rundum gelungenen Tages traten die "Kleeblätter" im vorletzten Testspiel der Vorbereitung gegen den Regionalligisten 1.FC Kleve im Kleinstadion an der Lindnerstraße an. Hier sorgten gut 1.100 Zuschauer für einen würdigen Rahmen.

Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste von Trainer Arie van Lent und so musste RWO-Keeper Christoph Semmler einige Male in höchster Bedrängnis klären. Erst kurz vor der Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erzielten schließlich durch einen von Markus Kaya verwandelten Foulelfmeter die 1:0-Führung (36.).

Kurz darauf unterlief Kleves Kempe ein Eigentor nach "Vorlage" von Mike Terranova (43.) und so ging es doch noch mit einer standesgemäßen 2:0-Führung in die Kabinen. Nach dem Wechsel waren die Gastgeber dann spielbestimmend, jedoch ohne das nötige Glück vor dem Tor des Ex-Oberhauseners Christoph Müller. Nach 78 Minute gelang Mike Terranova dann doch noch das 3:0 bevor Mark Zeh in der Schlussminute per Elfmeter den Ehrentreffer für die Gäste markierte.

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FSV Frankfurt - Viktoria Aschaffenburg 2:0 (2:0)

Im zweiten Testspiel innerhalb von 24 Stunden hat sich der FSV Frankfurt erneut gegen einen Regionalligisten - bei Viktoria Aschaffenburg - mit 2:0 (2:0) durchgesetzt.

Dabei kamen vor allem die Spieler zum Einsatz, die am Vortag gegen Halle nicht oder nur kurzzeitig spielten. Nach 20 Minuten markierte Amir Shapourzadeh per Flachschuss aus halbrechter Position den Führungstreffer, nach einem Aschaffenburger Ballverlust im Mittelfeld und der Vorarbeit von Neuzugang Henrich Bencik. Knapp zehn Minuten später wurde Theodoridis im Strafraum von hinten angegangen und bekam einen Foulelfmeter zugesprochen. Bencik verwandelte sicher flach ins rechte Eck zum 2:0.

Cheftrainer Ramon Berndroth war nach dem Spiel dankbar für die "Erkenntnisse und Details, die jedes Testspiel bringt und die Schlüsse für die kommende Trainingswoche." Team-Chef Tomas Oral bewertete den Test als "wichtig für die, die am Vortag nicht gespielt haben. Die Testspieler haben sich sehr gut verkauft, aber eine Entscheidung für einen Vertrag hat keine Eile."

FSV Frankfurt: Petkovic - Hagner, Purdy, Tubic (68. Bouhaddouz), Saka (35. Theodosiadis) - Shapourzadeh (46. Gallego), Sobotzik, Eggert, Theodoridis - Taylor (60. Höfler), Bencik (78. Hickl). Viktoria Aschaffenburg: Schmidt - Gaubatz, Brüdigam, Laurito, Horr (75. Letellier), Asaeda, Wagner, Wosiek, Gurzynski, Anicic, Ojigwe

Tore: 1:0 Shapourzadeh (20.), 2:0 Bencik (29., Foulelfmeter)

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