München - Die Testspiele der Clubs der 2. Bundesliga endeten am Freitag mit unterschiedlichem Erfolg. Während Arminia Bielefeld sich über einen Sieg freute, zogen Karlsruhe und Bochum in ihren Tests jeweils den Kürzeren.

bundesliga.de fasst die Ergebnisse der Testspiele vom Freitag zusammen.

Arminia Bielefeld - Konyaspor 2:0

Gegen den türkischen Erstligisten Konyaspor fuhr Arminia Bielefeld mit einem verdienten 2:0 den ersten Sieg des Jahres ein. Der 1. Durchgang verlief zunächst schleppend und in der 19. Minute gab es eine Schrecksekunde für den DSC. Sandro Kaiser knickte unglücklich um und musste mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden.

Mit Beginn der 2. Halbzeit nahm Arminia das Spiel zunehmend in die Hand. Nach einer sehenswerten Vorlage von Dario Vidosic traf Josip Tadic in der 58. Minute dann auch zur verdienten Führung. Und auch nach dem 1:0 blieben die Blauen weiter am Drücker. Schließlich war es Onel Hernandez, der den Sack zumachte. In der 90. Minute setzte sich das DSC-Eigengewächs über die rechte Seite durch und schob überlegt ins lange Eck ein.

Trainer Ewald Lienen meinte zum Sieg: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die Jungs können stolz auf sich sein, sie haben verdient gewonnen. Wir haben sowohl in der 1. als auch in der 2. Halbzeit defensiv nichts zugelassen. Nach der Pause waren wir sehr offensiv, haben nach vorne gespielt - da habe ich einige sehr gute Szenen gesehen!"

Arminia (1. Halbzeit): Eilhoff - Kaiser (19. Schöneberg), Appiah, Schuler, Feick - di Gregorio, Uzoma, Dennebom, Vidosic, Heidinger (46. Demme) - Tadic

Arminia (2. Halbzeit): Eilhoff -Schöneberg, Appiah, Schuler, Feick - di Gregorio (69. Müller), Uzoma, Dennebom (69. Hernendez), Vidosic, Demme - Tadic


FC Basel - Karlsruher SC 3:1

Der KSC hat sein zweites von drei Testspielen in dieser Woche beim FC Basel mit 1:3 (1:1) verloren. Auf der Sportanlage St. Jakob erzielten Valentin Stocker und Federico Almerares (2) die Tore für den amtierenden Schweizer Meister. Das Tor für den KSC gelang Neuzugang Delron Buckley in der 35. Minute.

Der KSC geriet vor rund 500 Zuschauern durch ein Gegentor in der 2. Minute erneut früh in Rückstand, Buckley gelang allerdings noch vor der Pause der Ausgleich für die Badener. In der 2. Halbzeit gelangen Federico Almerares (60. per Foulelfmeter, 70.) dann die entscheidenden Tore für den Sieg der Schweizer.

Karlsruhe: Robles - Zimmermann, S. Langkamp, M. Langkamp, Haag - Engelhardt, Mutzel (65. Aduobe) - Rupp (46. Bala), Staffeldt - Iashvili, Buckley


Burcaspor - VfL Bochum 1:0

Auch im zweiten Vorbereitungsspiel im Rahmen des Trainingslagers konnte der VfL Bochum 1848 nicht gewinnen. Gegen den türkischen Erstligisten Bucaspor Kulübü unterlag die Funkel-Elf mit 0:1. Jerko Leko erzielte das Tor des Tages per Freistoß (25.), der VfL hingegen nutzte seine Chancen nicht; Giovanni Federico beispielsweise traf kurz vor Schluss nur den Pfosten.

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth veränderte der Bochumer Cheftrainer Friedhelm Funkel nicht nur die taktische Grundordnung (4-4-2 statt 4-3-3), er nahm auch einige personelle Wechsel vor. Aus der Anfangself vom Vortag blieben lediglichvier Spieler auf dem Feld. Es entwickelte sich eine Partie mit vielen langen Bällen, in der die Bochumer zu Beginn die besseren Möglichkeiten hatten. Die vergebenen Chancen rächten sich in der 25. Minute, als die Türken durch Lekos Freistoßtreffer in Rückstand gerieten.

Nach dem Gegentor brauchte der VfL etwas, um sich wieder zu stabilisieren. nach der Pause wirkte der Zweitligist zielstrebiger. Doch Chancen durch Federico und Azaouagh führten nicht zum Erfolg. Fast hätte das Team aus Izmir dann sogar noch den zweiten Treffer erzielt, Musa Aydin im Anschluss an eine Ecke nur die Latte. Erst in der Schlussphase kam der VfL wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, die Bochumer konnten aber keine ihrer zahlreichen Chancen nutzen.

Bochum: Heerwagen - Kopplin, Fabian, Yahia , Ostrzolek - Freier (46. Kefkir), Dabrowski (68. Johansson), Toski, Azaouagh (62. Rzatkowski) - Federico, Saglik (46. Dedic)