Absteiger aus der Bundesliga zählen vor der Saison in der Regel zum Favoritenkreis auf den Aufstieg. Beim Karlsruher SC war jedoch ziemlich schnell klar, dass der Verein aufgrund des personellen Schnitts nichts mit den oberen Rängen zu tun haben würde.

Neben neuen Spielenr hatte sich bereits zum 3. Spieltag auch auf der Trainerbank ein Wechsel vollzogen und Markus Schupp Edmund Becker abgelöst. Schupp schaffte es, die junge KSC-Mannschaft stets auf sichere Distanz zu den Abstiegsplätzen zu halten und führte den Club mit Platz 10 zum Saisonende ins gesicherte Mittelfeld. Ins Rampenlicht spielte sich dabei Mittelfeldspieler Lars Stindl, der sich mit seiner Torgefahr und dem Auge für den freien Mitspieler zu einem der Leistungsträger beim Karlsruher SC entwickelte.

bundesliga.de präsentiert die wichtigsten Fakten zur Mannschaft und Saison des Karlsruher SC:

  • Der Dauerbrenner: Keiner stand so lange auf dem Platz wie Lars Stindl (2.719 Minuten).

  • Die "Kanone": Mit neun Buden wurde Stindl auch bester Torschütze bei den Badenern.

  • Der Kreative: Sieben Assists verhalfen Stindl zum Posten des Chef-Vorbereiters.

  • Der Kämpfer: Bester Zweikämpfer wurde Sebastian Langkamp, der 67,5 Prozent gewonnene Zweikämpfe verbuchte.

  • Die Pechvögel: Langkamp war gemeinsam mit Anton Fink und Marco Engelhardt (je zwei Aluminiumtreffer) der Pechvogel der Mannschaft.

  • Das "Küken": Der 17-jährige Matthias Zimmermann (16.06.1992) lief in dieser Spielzeit 17 Mal für den KSC auf.

  • Der Oldie: routinier Godfried Aduobe (29.10.1975) verbuchte 25 Einsätze.

  • Der Joker: Macauley Chrisantus und Niklas Tarvajärvi wurden mit je einem Treffer gefährlichster Joker.

  • "Küken"-Elf: Am 30. Spieltag war die Schupp-Elf 24 Jahre und 54 Tage jung.

  • Oldie-Elf: Am 1. Spieltag hatte Schupps Vorgänger Becker mit 27 Jahren und 278 Tagen die älteste Elf aufgeboten.

  • Eingesetzte Spieler: Insgesamt kamen bei den Badenern 30 Spieler zum Einsatz.

  • Tore pro Spiel: Jubeln durften die Fans 1,26 Mal pro Spiel.

  • Hinrundenplatz: Achter war der KSC nach der Hinrunde.

  • Rückrundenplatz: In der Rückrunde sprang der 12. Platz heraus.


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