Der Grundstein zum Bau des Sparkassen Erzgebirgsstadion wurde offiziell 1950 gelegt. Davor stand an selber Stelle am Fuße des Zeller Berges aber das "Städtische Stadion", das 1928 eröffnet wurde. Dieses diente im zweiten Weltkrieg der "Roten Armee" als Ausbildungs-Stützpunkt.

Man entschied sich nach dem Krieg zu einem kompletten Neubau, da das alte Rund nicht mehr den gestiegenen Anforderungen gewachsen war. Vier Monate betrug die Bauzeit. Der Name des Stadions bei der Eröffnung: Otto-Grotewohl-Stadion. Das Fassungsvermögen betrug beim Einweihungsspiel am 20. August 1950 - 3:3 gegen Waggonbau Dessau - 22.000.

Bis 1958 wurde die Kapazität auf 25.000 ausgebaut. Es dauerte bis 1986, bis das Stadion in sechsjähriger Arbeit instandgesetzt und modernisiert, unter anderem mit einer neuen Flutlichtanlage, einer neuen Gegengeraden, der Tribünenüberdachung in den Kurven, VIP-Räumen, Reporterkabinen und einer Tartanbahn.

Lila Tartanbahn

Am 26. November 1991 erfolgte - bedingt durch die Übereignung der Sportstätte von der SDAG Wismut an den damaligen Landkreis Aue - die Umbenennung in Erzgebirgsstadion. Im Rahmen der Partnerschaft mit den im Erzgebirgskreis ansässigen Sparkassen erfolgte am 16. März 2011 offiziell in Umbennenung in "Sparkassen-Erzgebirgsstadion".

Die "Veilchen" halten ihr Wohnzimmer seit dem auf dem neuesten Stand. Eine Rasenheizung, Videowände, Stadionüberdachung - es gibt immer etwas zu verbessern. Als besonderen Clou ließ der Verein die Laufbahn rund um das Spielfeld lila färben. Bis heute macht die ungewöhnliche Lage das Erzgebirgsstadion inmitten von Wald und Gebirge zu einer Spielstätte der besonderen Art.