Seit dieser Saison spielt Charles Takyi für die Spielvereinigung Greuther Fürth. Im Interview spricht der Ex-St. Paulianer über den Saisonstart, Bruno Labbadia und das anstehende Duell mit Fabian Boll.

Frage: Einer der Gründe für Ihren Wechsel nach Fürth war Bruno Labbadia. Dieser wechselte dann recht überraschend nach Leverkusen. Hat Sie das nochmal an Ihrer Entscheidung zweifeln lassen?

Charles Takyi: Natürlich ist es schade, wenn man mit einem Trainer so gute Gespräche gehabt hat und sich auf die Zusammenarbeit gefreut hat und dieser Trainer dann den Verein verlässt. Aber man muss auch sehen, welche Chance das für Ihn persönlich war. Aber letztendlich geht es mir ja darum, in Fürth meine Leistung zu bringen und mit dieser Mannschaft erfolgreich zu sein.

Frage: Sie haben das Auftaktspiel verloren und in Fürth kursiert schon das Wort "Krise". Finden Sie das der Situation angemessen?

Takyi: Nein. So schlimm ist es nach einem Spieltag nicht. Das darf man auch nicht überbewerten. Sicher hätten wir gern gewonnen, aber wir sind eine Mannschaft, die sich noch finden muss und man darf erst nach einigen Spielen wirklich Schlüsse ziehen.

Frage: Fabian Boll hatte in der vergangenen Saison, nachdem Ihr Wechsel feststand, angekündigt Sie würden von ihm ordentlich einen auf die Füße bekommen. Haben Sie schon Angst?

Takyi: Ich würde es ihm ja gönnen, dass er mir auf die Füße steigt, aber ich glaube, ich werde ihm immer entwischen. Im Ernst: Ich freue mich einfach, die ganzen Leute wieder zu treffen. Ich hatte zwei wunderschöne Jahre bei St. Pauli.