Cottbus - Den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals könnte der FC Energie Cottbus teuer "bezahlen". Denn mit Marc Andre Kruska, Emil Jula und Adam Straith sind nach der Partie in Heeslingen gleich drei Spieler verletzt.

Emil Jula wurde bereits in der Anfangsphase beim Versuch der Ballannahme von zwei Gegenspielern in die Mangel genommen und verletzte sich dabei den Ellbogen, konnte den Arm nicht mehr beugen. Der Stürmer des FC Energie versuchte zunächst weiter zu spielen, doch die Schmerzen wurden zu groß.

Grund für die Schmerzen waren starke Einblutungen. Am Montag unterzog sich Jula einer MRT-Untersuchung, deren konkrete Ergebnisse und Aufschlüsse weiterführender Maßnahmen in den nächsten Tagen vorliegen sollen. Erst dann sind exakte Diagnosen zur Schwere der Verletzungen und Prognosen über die Einsatzfähigkeit möglich.

Straith musste durchhalten

Sorgen bereitet zudem das Knie von Kapitän Marc Andre Kruska. Der Taktgeber krümmte sich in der ersten Halbzeit nach einem Zweikampf an der Mittellinie vor Schmerzen, setzte das Spiel dann aber fort. In der Pause wurden die Schmerzen durch Einblutungen ins linke Knie schlimmer, der 23-Jährige musste ausgewechselt werden. Auch bei Kruska wird jetzt auf die Ergebnisse der MRT-Untersuchung gewartet.

Kruska und Jula fallen jedoch voraussichtlich zum Saisonstart aus.

Besser sieht es hingegen bei Adam Straith aus: Der Kanadier laboriert an einer leichten Zerrung in der Hüftmuskulatur, will Ende der Woche aber wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.