Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Spieler Deniz Naki vom Zweitbundesligisten FC St. Pauli im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in der Form eines unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt.

Darüber hinaus ist Naki bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Urteil rechtskräftig

Deniz Naki hatte am Montag in der 84. Minute des Zweitbundesliga-Spiels beim FC Hansa Rostock nach seinem Tor zum 2:0 in Richtung der Zuschauerränge mit der rechten Hand das Abschneiden des Halses angedeutet, was die Auswertung der Fernsehbilder zeigte. Da Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer gegenüber dem DFB-Kontrollausschuss erklärt hatte, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben, konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben.

Der Spieler beziehungsweise sein Verein haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.