Köln - Am Montagabend kommt es zum Verfolger-Duell zwischen Eintracht Braunschweig und der SpVgg Greuther Fürth. Beide stehen punktgleich mit 14 Zählern da und können zum Spitzen-Trio um Freiburg, Bochum und St. Pauli aufschließen.

Sowohl die Niedersachsen als auch die Franken haben derzeit einen richtigen Lauf. Braunschweig hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen, dabei kein einziges Tor kassiert. Und wenn die Offensive um Torjäger Emil Berggreen erst einmal ins Rollen kommt, ist sie ohnehin kaum mehr aufzuhalten. Das bekamen zuletzt unter anderem Karlsruhe (0:6) und Duisburg (0:5) deutlich zu spüren.

Fürth kommt mit drei Siegen in Folge

Aber auch die Spielvereinigung aus Fürth hat Selbstvertrauen getankt, reist mit drei Siegen in Folge nach Braunschweig. Traditionell tut man sich mit den Löwen aber schwer, denn das Kleeblatt konnte keines der letzten vier Spiele gegen Braunschweig gewinnen. Der letzte Fürther Sieg gegen die Löwen in der 2. Bundesliga datiert aus der Saison 2006/07.

"Wir haben noch viel, viel Arbeit vor uns", sagte der Fürther Trainer Stefan Ruthenbeck, der nur auf George Davies (muskuläre Probleme) verzichten muss, vor dem Spiel: "Offensiv verhalten wir uns als Mannschaft schlau, defensiv machen wir das nicht immer. Wir müssen uns da als Team verbessern, auch wenn ich weiß, dass das Meckern auf hohem Niveau ist."

Rückkehr für Kumbela und Caligiuri

"Für mich ist Fürth eins der spielstärksten Teams der 2. Bundesliga", sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht, der mit seinem Gegenüber Ruthenbeck eine Freundschaft verbindet. "Sie haben mit Gjasula, Zulj, Stiepermann und Weilandt viele feine Fußballer in den eigenen Reihen. Zudem haben sie mit Marco Caligiuri einen Innenverteidiger gefunden, der das Spiel von hinten sehr gepflegt nach vorne trägt", so Lieberknecht.

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A propos Caligiuri: Die Fürther Marco Caligiuri und Domi Kumbela erwartet eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Vor allem Kumbela, einst Torschützenkönig bei Braunschweig, wartet noch auf seinen ersten Treffer für das Kleeblatt und hätte sicher nicht dagegen, den alten Kollegen einen einzuschenken.

Die Eintracht wird übrigens in einem eigens gefertigten "Refugees-Welcome"-Sondertrikot auflaufen.