Er war der Mann des vergangenen Heimspiels des FC St. Pauli. Filip Trojan war Kapitän, traf und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Leider verletzte er sich in diesem Spiel.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit der sportlichen Entwicklung beim FC zur neuen Saison? Sie hatten vor der Saison Verstärkungen gefordert.

Filip Trojan: Ich glaube, dass wir uns gut verstärkt haben. Sicher ist es sehr schade, dass wir mit Charles Takyi einen sehr wichtigen Spieler abgeben mussten. Aber die Neuzugänge bringen alle Qualität mit. Ein Mathias Hain mit seiner Erfahrung im Tor oder ein Marius Ebbers im Sturm. Aber auch die anderen Neuzugänge erhöhen die Qualität. Wichtig ist aber, dass man auf dem Platz zeigt, dass die Qualität gestiegen ist und das ist uns zum Glück am vergangenen Sonntag das erste Mal gelungen.

Frage: Sie sind 25 Jahre alt und haben am vergangenen Wochenende erstmals die Kapitänsbinde beim FC St. Pauli getragen. Wachsen Sie langsam in die Rolle eines Führungsspielers hinein?

Trojan: Das ist so eine Frage, die ich eigentlich sehr ungern beantworte, da ich die richtige Antwort nur auf dem Platz geben kann und nicht in einem Interview. Aber gut: Ich spiele jetzt in meinem zweiten Jahr hier, ich versuche, der Mannschaft zu helfen. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich am Sonntag Kapitän sein durfte, aber wir haben mit Fabio einen guten Kapitän. Insofern war das für ein Spiel sicher schön, aber letztendlich hoffe ich, dass ich mich im letzten Jahr
weiterentwickelt habe und der Mannschaft weiterhelfen kann, denn darauf kommt es an.

Frage: Der nächste Gegner, Kaiserslautern, hat einen starken Start in die Saison hingelegt. Jetzt fehlen auch noch Marius Ebbers und Sie. Wie optimistisch sind Sie trotzdem?

Trojan: Sicher ist der Gegner stark, aber auch da kann man gewinnen. Gegen Mainz lagen sie 0:3 zurück, alles kann also auch bei denen nicht perfekt sein und wir sind ebenfalls stark. Wir müssen uns also nicht verstecken. Und ich glaube, dass es ein sehr, sehr gutes Spiel wird.